Apfelessig stoppt Heißhungerattacken

Apfelessig stoppt Heißhunger
Unterzuckerung kann zu Heißhunger führen. Apfelessig gelingt es, regulierend auf den Blutzucker einzuwirken und ihn im Gleichgewicht zu halten © Fotolia

Apfelessig ist ein wahres Multitalent, stoppt Heißhunger-Attacken und bekämpft schädliche Bakterien. Entdecken Sie hier das Heilkraft-Geheimnis.

Die Heilkräfte des Apfelessigs werden heute neu entdeckt. Kein Wunder, denn richtig angewendet ist er viel mehr als nur Salat-Dressing – der Essig wirkt wie ein Antibiotikum, Schönheits-Elixier und Schlankmacher in einem.

 

Bekämpft schädliche Bakterien

Die Säure des Essigs kann schädliche Darm-Keime schnell bekämpfen. Trinken Sie dafür bei akuten Infekten dreimal täglich ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig. Auch vorbeugend schützt der Bakterienkiller den Darm vor Erregern und Parasiten. Apfelessig kann sogar helfen, Blasenentzündungen zu besiegen. Dazu ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig pro Tag trinken.

 

Bremst Heißhunger-Attacken

Unterzuckerung kann zu Heißhunger führen. Apfelessig gelingt es, regulierend auf den Blutzucker einzuwirken und ihn im Gleichgewicht zu halten. Er bremst den Appetit und kann so unterstützend bei der Behandlung von Diabetes eingesetzt werden. Tipp: Vor dem Schlafengehen 2 EL Apfelessig in einem Glas warmem Wasser trinken.

 

Reguliert und reinigt den Darm

Seine Essigsäure bringt Schwung in unsere Verdauung. Sie regt die Speichelbildung an und fördert die Aktivität von Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse. Bei Übergewicht oder Verdauungsproblemen empfehlen Experten folgendes Getränk: Geben Sie 2 TL Apfelessig in 200 ml Wasser, fügen Sie nach Belieben 1 - 2 TL Honig hinzu und trinken Sie das Ganze in kleinen Schlucken vor dem Frühstück. Eine sechs- bis achtwöchige Kur reguliert die Darmflora und wirkt gegen zahlreiche Keime.

 

Für geschmeidige Haut

Unsere Haut ist von einem dünnen Film, dem Säureschutzmantel, umgeben. Er hat einen pH-Wert um 5,5 und ist also leicht sauer. Das hält Bakterien weitgehend fern, weil sie saure Milieus meiden. Zu viel Seife, Schaumbäder oder aggressive Shampoos trocknen diesen Schutzmantel aus. Er wird spröde, Bakterien können sich leichter ansiedeln. Apfelessig gibt unserer Haut die natürliche Säure zurück. Probieren Sie es mit einem Essig-Zitronen-Bad. Es reinigt und erfrischt. Übergießen Sie drei klein geschnittene Zitronen in einer Porzellan-Schüssel mit einem halben Liter Apfelessig. Lassen Sie die Zitronen zwei bis drei Stunden auslaugen. Seihen Sie anschließend ab und gießen die Flüssigkeit ins Badewasser.

 

Für glänzendes Haar

Stumpfem, trockenem Haar verhilft Apfelessig zu neuem Glanz. Denn neben der Essigsäure enthält der Apfel Pektine. Die Pflanzenstoffe sorgen für eine stärkere Feuchtigkeitsaufnahme in der Kopfhaut und den Haarzellen. Nach dem Haarewaschen einen Esslöffel klaren Apfelessig in ein Glas Wasser geben. Die Haare damit einreiben und das Essigwasser zwei bis drei Minuten einwirken lassen, dann ausspülen.

 

Heißhunger: So stoppen Sie die plötzlichen Attacken!

 

Dr. med. Jens Kröger ist Internist und Diabetologe DDG, ÄK Hamburg im Zentrum für Diabetologie Hamburg Bergedorf und Vorstandsmitglied von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

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