Anzeichen Burnout: Warnhinweise ernst nehmen

Redaktion PraxisVITA

Bei typischen Stress-Symptomen können ein Anzeichen für ein Burnout-Syndrom sein. Dabei handelt es sich um einen Zustand totaler Erschöpfung, der meist eine teilweise oder völlige Arbeitsunfähigkeit mit sich bringt. Das kann bis zur totalen Verweigerung aller sozialen Kontakte gehen. Durch welche Anzeichen Burnout sich bereits früh bemerkbar macht, lesen Sie hier.

 

Bildergalerie: So erkennen Sie ein Burnout-Syndrom

Stress kennt jeder, und ein gewisses Maß ist sogar gut, um uns anzuspornen und geistig rege zu bleiben. Doch wenn Stress zum Dauerdruck wird, wir keine Zeit mehr haben, uns zu erholen, kann es kritisch werden, sogar zur Erschöpfungsdepression, zum sogenannten Burnout führen. In dieser Bildergalerie der typischen Burnout-Warnzeichen, erfahren Sie, woran sie den Zustand krankhafter Erschöpfung erkennen.

 

Was sind typische Stress-Symptome?

Früher sprach man erst dann von Burnout, wenn jemand zusammengeklappt war oder mit einem Herzinfarkt in die Klinik eingeliefert wurde. Heute wissen Mediziner und Psychologen: Die meisten Anzeichen Burnout zeigen sich viel früher.

Zu den typischen Stress Symptomen gehören:

  • Erschöpfung
  • Lustlosigkeit
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Ungeduld

Hinzu kommen oft körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Nervosität.

Zuerst geht die Stimmung in den Keller. Anfangs kommt es oft zu Stimmungsschwankungen. Wer ständig überfordert ist, hat keine Zeit mehr für einen kleinen Plausch und keinen Sinn mehr für Späßchen. Betroffene sind erschöpft und werden ungeduldig, bei jeder Kleinigkeit gehen sie in die Luft wie früher das HB-Männchen aus der Werbung.

Erschöpfung als Anzeichen für Burnout
Erschöpfung und Abgeschlagenheit können ein erstes Stress Symptom und damit ein Anzeichen für einen Burnout sein Foto: IStock

Diese außergewöhnliche Reizbarkeit kann ein erstes Anzeichen für Burnout sein. Die seit langem überlasteten Nerven sind jetzt zum Zerreißen gespannt, noch versucht man aber, die Fassade aufrecht zu halten. Aber dann leidet auch die Leistung. Arbeitnehmer machen eher Fehler, pflegende Angehörige fahren ihr Engagement zurück. Sie schaffen die Belastung nicht mehr, sind aber trotzdem nicht fähig, ordentliche Pausen zu machen.

Nun fordert der Körper sein Recht und entwickelt Beschwerden. Es treten Anzeichen für Burnout in Form von Müdigkeit, Schlafproblemen oder Konzentrationsstörungen auf.

Bevor nun das ganze Leben aus der Bahn gerät, sollten Betroffene innehalten. Im ersten Stadium der Reizbarkeit geht das auch noch ohne ärztliche Hilfe. Wichtig sind jetzt feste Pausen und regelmäßige "Zeiten der Stille".

 

Video: Die 6 Symptome eines Burnouts

 
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