Anwendung Schüßler-Salze

Schüßler-Salze
Schüßler-Salze sind beliebte Mittel zur Anwendung in der Selbstmedikation. Die Mineralsalze sind in Form von Tabletten, Globuli oder Tropfen erhältlich Foto:  Fotolia

Seit fast 140 Jahren hat sie Tradition – die Therapie mit Schüßler-Salze. Erfahren Sie hier, wie die Mineralsalze wirken und was bei der Anwendung der Schüßler-Salze zu beachten ist.

Sie unterstützen unser Nervensystem und sorgen dafür, dass sich unsere Muskeln entspannen: Wertvolle Mineralstoffe, die wir aus der Nahrung aufnehmen, steuern unseren Stoffwechsel – und uns geht es gut.

Sind im Körper aber bestimmte Mineralien wie Kalium, Magnesium oder Natrium im falschen Maß verteilt, gerät das innere Gleichgewicht ins Wanken. Erschöpfung, Verspannungen und Unwohlsein sind nur wenige zahlreicher Symptome. Eine Fehlverteilung von Magnesium äußert sich etwa in Krämpfen, von Kalziumphosphat z. B. in Osteoporose.

In diesem Fall kann die Einnahme von Schüßler-Salzen helfen. Die Mineralsalze verbessern die Aufnahmefähigkeit der Zellen: Nährstoffe können so schneller an die zuständigen Organe transportiert und verwertet werden.

Je nach körperlichen Beschwerden wirken verschiedene Schüßler-Salze. Setzen Sie diese richtig ein, gehen Sie schonend, aber gezielt gegen Krankheiten vor. Lesen Sie hier alles über die gängige Anwendung der Schüßler-Salze.

Frau mit Fieber im Bett
Schüßler-Salze für die äußere Anwendung können Heilungsprozesse anregen und so z.B. Fieber lindern Foto: istock/Thomas_EyeDesign
 

Schüßler-Salze – Was steckt dahinter?

Der Oldenburger Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler untersuchte Mitte des 19. Jahrhunderts, was unsere Körperzellen fit und leistungsfähig hält. Er fand heraus, dass ein Mensch nur dann gesund ist, wenn jede Zelle genügend Mineralstoffe enthält. Ist dies nicht der Fall, werden wir krank.

Daraufhin definierte er zwölf Mineralsalze, die den Zellaufbau fördern und Heilprozesse anregen. Die sogenannten Schüßler-Salze helfen u. a. bei Entzündungen, Erschöpfung, Krämpfen, Bluthochdruck, Fieber oder Verstopfung.

 

Anwendung Schüßler-Salze – Wie werden Schüßler-Salze eingenommen?

Die Anwendung Schüßler-Salze ist verblüffend einfach: Die Mineralsalze sind in Form von Tabletten, Globuli oder Tropfen rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Lassen Sie die Tabletten im Mund zergehen, bis sie sich aufgelöst haben. Dabei nimmt die Mundschleimhaut den Wirkstoff vollständig auf. Für die Einnahme gilt: 10 Tropfen oder Globuli entsprechen einer Tablette.

Arzt-Patienten-Gespräch
Fragen Sie für die richtige Schüßler-Salze Anwendung Ihren Arzt um Rat Foto: istock/megaflopp
 

Falsche Anwendung der Schüßler-Salze – Was gibt es zu beachten?

Die homöopathischen Präparate sind in der Regel gut verträglich – Nebenwirkungen gibt es keine. Eine falsche Schüßler-Salze Anwendung schadet zwar nicht, kann aber auch nicht helfen. Bitten Sie Ihren Arzt um Rat und fragen Sie nach der richtigen Dosierung der Tabletten. In der Regel gilt: bei akuten Beschwerden eine Tablette stündlich, bei chronischen Krankheiten etwa drei bis vier am Tag.

Hinweis: Die spezifische Wirksamkeit von Schüßler-Salze wird in der Wissenschaft diskutiert. Dennoch sind Schüßler-Salze als sanfte Heilmethode sehr beliebt.

 

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