Antifaltencreme, die Falten macht

Eine Frau cremt ihr Gesicht ein
Ein häufiger Inhaltsstoff in Antifaltencremes beschleunigt die Hautalterung – das belegt eine aktuelle US-Studie © Fotolia

Sie wünschen sich eine junge, straffe Haut? Dann sollten Sie sich die Inhaltsstoffe Ihrer Antifaltencreme sehr genau durchlesen. Denn US-amerikanische Forscher haben einen häufigen Bestandteil in den vermeintlichen Verjüngungscremes entdeckt, der die Haut in Wahrheit schneller altern lässt.

 

Auswirkungen der Antifaltencreme

Das sogenannte Methylparaben findet als Konservierungsstoff in vielen Pflegeprodukten Verwendung – unter anderem in Antifaltencremes. Die Wissenschaftler des Mount Sinai Medical Center in New York wollten in ihrer im Journal of Investigative Dermatology veröffentlichten Studie herausfinden, welche Auswirkungen der Stoff der Antifaltencreme auf die Haut hat.

 

Studie zeigt Faltenzunahme

Dazu untersuchten sie, wie Mäusehaut auf die Behandlung mit Methylparaben reagierte. Das Ergebnis: Hohe Konzentrationen des Stoffs beschleunigten die Alterung der Hautzellen und hemmten die Produktion von Kollagen – dieses Protein hält unsere Haut jung und straff. Die Folge: Nach der Behandlung mit Methylparaben war die Haut der Mäuse blasser, trockener und faltiger als zuvor.

 

Antifaltencreme: Studienleiter raten ab

Die Studienleiter raten darum von der Verwendung von Antifaltencremes, die Methylparaben enthalten, ab. Das Problem: Häufig verstecken die Hersteller den Stoff hinter anderen Bezeichnungen. Diese lauten:

  • 4-Hydroxybenzoesäuremethylester
  • p-Hydroxybenzoesäuremethylester
  • PHB-Methylester
  • Methylparaben
  • Methyl-4-hydroxybenzoat
  • Methyl-p-hydroxybenzoat
  • Methyl-para-hydroxybenzoat
  • Nipagin M
  • E 218
  • Na-Salz E 219
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