Angststörung – diese Symptome können Panik auslösen

Redaktion PraxisVITA

Eines der wichtigsten Angststörung-Symptome ist die Angst selbst. Wer Angst hat, erlebt diese auf einer emotionalen, kognitiven und physischen Ebene. Das bedeutet, die Gedanken und Gefühle drehen sich nur noch um potentielle Gefahren und Sorgen.

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte
 

Angststörung-Symptome können körperlich sein

Aber auch der Körper reagiert – der sogenannte Sympathikus, ein Teil des vegetativen Nervensystems, aktiviert eine ganze Reihe körperlicher Angststörung-Symptome:

  • beschleunigter Puls (Herzrasen)
  • erhöhte Atemfrequenz
  • Zittern
  • erweiterte Pupillen
Frau hat Herzrasen
Typische Angststörung-Symptome sind Herzrasen und eine erhöhte Atemfrequenz© Fotolia
 

Bei Angst werden Stresshormone ausgeschüttet

Der Körper versetzt sich so in einen Alarmzustand. Er pumpt verstärkt Blut in die Muskeln, die man im Notfall braucht, um wegzulaufen, auf einen Baum zu klettern oder sich zu verteidigen. Alle zunächst weniger wichtigen Körperteile – zum Beispiel der Verdauungstrakt, die Geschlechtsorgane und die Haut – werden dafür weniger durchblutet; daher erblassen Menschen häufig bei Angst. Der Körper schüttet hohe Konzentrationen an Stresshormonen aus, vor allem Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin.

 

Angststörung-Symptome steigern sich bei einer Panikattacke

Diese Reaktionen zeigt der Körper bei einer gesunden Angstreaktion genau wie bei einer Angststörung. Besonders gesteigert sind sie während einer Panikattacke: Angststörung-Symptome wie heftiges Herzrasen lösen bei Betroffenen oft regelrechte Todesangst aus.

Panikattacken einer Frau
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Was sind Panikattacken?

Frau sitzt auf Boden
Eine Angststörung kann sich soweit steigern, dass die Betroffenen nicht mehr das Haus verlassen© shutterstock
 

Typisches Angststörung-Symptom: Die Vermeidungsstrategie

Ein typisches Angststörung-Symptom ist die Vermeidungsstrategie. Das bedeutet, der Betroffene versucht, angstauslösenden Situationen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Menschen mit sozialer Phobie sagen daher gegebenenfalls Geburtstags- oder Weihnachtsfeiern ab und Klaustrophobiker, die enge Räume fürchten, nehmen eher die Treppe als den Aufzug. Dies kann im Extremfall dazu führen, dass Betroffene gar nicht mehr das Haus verlassen (zum Beispiel bei einer Agoraphobie, bei der die Betroffenen Angst vor weiten Plätzen haben). Zu den typischen Angststörung-Symptomen gehört auch eine Angst vor der Angst, vor allem bei Panikstörungen: Betroffene haben manchmal so große Furcht vor einer erneuten Panikattacke, dass sie alle Situationen meiden, in denen sie vermuten, dass es wieder passieren könnte.

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