Altersschwäche: So können wir sie hinauszögern!

Susanne Petersen Medizinredakteurin

Im Alter verliert der Mensch an Leistungs- und Widerstandskraft. Die Altersschwäche liegt in unserer Natur. Wie zeigt sie sich genau und wie können wir dem Verfall die Stirn bieten?

Altersschwäche: Wie wir sie hinauszögern können!
Altersschwäche ist keine Krankheit, kann sich aber so anfühlen Foto:  fizkes
Inhalt
  1. Marasmus senilis ist der Fachbegriff für Altersschwäche
  2. Körperliche Schwäche im Alter: Der Schlüssel liegt in der Zelle!
  3. Was sind die Altersschwäche-Symptome?
  4. Starker Gewichtsverlust im Alter muss nicht sein
  5. Vorbeugung und Mittel gegen Altersschwäche mit pflanzlichen Arzneien
 

Marasmus senilis ist der Fachbegriff für Altersschwäche

Marasmus senilis (lateinisch) bedeutet wörtlich „schwach werden, Abnehmen der Lebenskraft im Alter“ oder auch „ausdörren, verzehren“. Diese Definition trifft es genau, denn im Alter werden wir schwächer. Wir bilden kaum noch neue Zellen, sondern verbrauchen das Vorhandene und arbeiten dagegen an, dass die Kraft nicht nachlässt. Der Mensch „verzehrt“ sich.

Altersschwäche oder Gebrechlichkeit ist keine Krankheit, sondern von der Natur so vorgesehen. Sie tritt bei allen Menschen mit zunehmendem Alter auf. Ab ca. 70 Jahren wird man als „alt“ bezeichnet. Unsere Lebenserwartung steigt jedoch Jahr für Jahr. Heute geborene Mädchen werden laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 83,4 Jahre alt, Jungen erreichen 78,6 Jahre. Wenn man bedenkt, dass viele Menschen auch weit vorher sterben, kann man davon ausgehen, dass ein Großteil der Menschen sogar noch viel älter als diese Statistik werden wird.

Die Altersschwäche ist ein vollkommen gewöhnliches Symptom und tritt bei allen Menschen auf. Einige sind davon allerdings stärker betroffen als andere, was durch eine andere Ernährung und Lebensweise zustande kommt, aber auch durch Krankheiten beschleunigt werden kann. Wie stark sich die Altersschwäche auf den Einzelnen auswirkt, hängt auch stark vom Fortschritt der Schwäche und der Einschränkung der Körperfunktionen zusammen.

Greise sterben nur selten an Altersschwäche. Meist ist eine bestimmte Krankheit für den Tod von sehr alten Menschen verantwortlich. Forscher der Universität Auckland in Neuseeland haben mehrere Hundert Leichen von über 90-Jährigen untersucht. Ein Viertel der Alten war an einer Herzerkrankung gestorben. Häufige Todesursachen waren auch Lungenentzündungen, medizinische Probleme nach Knochenbrüchen und Hirnschläge. Nur jeder zwanzigste sei an Altersschwäche oder Senilität verstorben, fanden die Forscher heraus.

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Körperliche Schwäche im Alter: Der Schlüssel liegt in der Zelle!

Mit dem 25. Lebensjahr haben wir den Höhepunkt unserer Lebenskraft erreicht, danach beginnt das Altern. Dieses „physiologische“ oder „primäre“ Altern bedeutet, dass auf der Ebene der Körperzellen Altersprozesse hervorgerufen werden, die bei allen Menschen gleich ablaufen. Diese Form des Alterns definiert das maximale Alter, was wir theoretisch erreichen könnten. Ungefähr 120 Jahre! Aber der Zellstoffwechsel nimmt im Laufe der Jahre ab und damit die Körperfunktionen. Dieser Prozess ist nicht aufzuhalten, er tritt unabhängig von Krankheiten auf. Tröstlich, wie gut man sich mit 40, 50, 60 oder auch darüber hinaus noch fühlen kann!

Das sekundäre Altern hingegen beschreibt die Folgen von äußeren Einflüssen wie Krankheiten oder einem ungesunden Lebensstil. Falsche Ernährung, Alkoholkonsum und Rauchen sowie Bewegungsmangel können das Leben verkürzen. Egal, wie wir altern, ob durch den normalen Verlust der Zellfunktionen oder durch äußere Einflüsse: der Schlüssel für Altersschwäche liegt immer in der Zelle.

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Was sind die Altersschwäche-Symptome?

Altersschwäche ist keine Krankheit, sie kann sich aber genauso anfühlen. Im Alter nehmen die Muskeln des Menschen deutlich ab, durch eine bewegungsarme und sitzende Lebensweise wird dies beschleunigt. Die Gefahr von Stürzen im Alter steigt. Die Knochenmasse und -dichte sinken ebenfalls, die im Alter weit verbreitete Osteoporose sorgt für eine Schwäche des Bewegungsapparats und damit einhergehende Gesundheitsprobleme wie Knochenbrüche.

Weitere Symptome der Altersschwäche sind:

  • Verminderter Geruchssinn
  • Knochen-/Gelenkschmerzen mit eingeschränkter Beweglichkeit
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Appetitmangel und Gewichtsverlust

Mit den Jahren verändert sich besonders das Herz-Kreislauf-System. Die Blutgefäße verlieren an Elastizität und Funktionskraft. Dabei kann es zur Arterienverkalkung (Arteriosklerose) mit Durchblutungsstörungen kommen. Den sogenannten Alterskrankheiten wie Herzinfarkt, Demenz oder Schlaganfall wird mit diesen Durchblutungsstörungen die Grundlage gelegt.

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Starker Gewichtsverlust im Alter muss nicht sein

Gewichtsverlust, Mangel- und Unterernährung sind ein häufiges Problem bei Menschen im fortgeschrittenen Alter. Die Ursachen sind vielfältig. Neben Erkrankungen und Demenz spielen auch Depressionen und soziale Isolation eine Rolle. Auf der körperlichen Ebene kommen Probleme mit dem Geruchs- und Geschmackssinn und Erkrankungen des Verdauungstraktes hinzu. Auch Nebenwirkungen von Medikamenten können den Appetit und das Gewicht beeinflussen.

Tritt eine Mangelernährung im Alter auf, sollten Familienangehörige, Pflegende oder der behandelnde Arzt frühzeitig eingreifen. Denn die Versorgung des Körpers im höheren Alter mit Nährstoffen und Mineralien ist eine Voraussetzung dafür, dass der Mensch leistungsfähig bleibt. Gemäßigte Bewegungen wie leichte Gymnastik und Spazierengehen unterstützen dabei, dass die Muskelkraft erhalten bleibt.

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Vorbeugung und Mittel gegen Altersschwäche mit pflanzlichen Arzneien

In erster Linie ist also eine ausgewogene Ernährung im Alter wichtig. Dabei sollten alle notwendigen Nährstoffe erhalten sein. Ältere Menschen sollten vor allem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Bewegung und Muskelerhalt sind ebenfalls vorbeugende Maßnahmen, damit die Schwäche im Alter nicht zur sehr zuschlägt.

Um die Versorgung der Zellen im Körper mit Nährstoffen und Sauerstoff zu verbessern und damit das Herz-Kreislaufsystem zu unterstützen, kann jeder schon lange vor Alterserscheinungen mit pflanzlichen Wirkstoffen vorbeugen. Als besonders wirksam hat sich Trockenextrakt aus Weißdornblättern mit Blüten in der Unterstützung von Herz und Kreislauf erwiesen. Schon seit vielen Jahren bekannt ist der positive Einfluss von Weißdorn-Spezialextrakt auf die Durchblutung und die Gefäße. Er enthält einen besonders hohen Anteil an pflanzlichen Schutzstoffen, den oligomeren Procyanidinen. Eine Weißdornpflanze kann mehrere hundert Jahre alt werden. Der wissenschaftliche Name „Crataegus“ (vom griechischen „krataios“ für „hart, mächtig“) ist ein Hinweis auf sein festes Holz, auch verkörpert „Kratos“ (ein Begleiter Zeus‘) in der griechischen Mythologie die Kraft.

Die Wirkstoffe des Weißdorn-Extraktes haben einen besonderen Einfluss auf die Fließfähigkeit des Blutes. Das sorgt dafür, dass auch im Alter die körperliche Leistungsfähigkeit weitestgehend erhalten bleibt. Weißdorn-Extrakt ist gut verträglich und kann auch mit anderen Medikamenten zusammen eingenommen werden. Viele ältere Menschen nehmen täglich eine Reihe von Arzneimitteln, umso wichtiger ist es, dass diese keine Wechselwirkungen haben. Eine Einnahme sollte mindestens über sechs Wochen erfolgen. Um eine Altersschwäche hinauszuzögern, kann dieses pfanzliche Arzneimittel auch dauerhaft eingenommen werden.

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Quellen:

Altersschwäche, in: spektrum.de

Altersschwäche: Mythos oder Realität?, in: swissdentaljournal.org

An Altersschwäche stirbt kaum jemand, in: wissenschaft.de

Bevölkerung: Sterbefälle und Lebenserwartung, in: destatis.de

Der ungewollte Gewichtsverlust des alten Menschen, in: aerzteblatt.de

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