Alan Rickman ist tot

Alan Rickman
Der britische Schauspieler Alan Rickman starb im Alter von 69 Jahren an Krebs © gettyimages

„Professor Snape“-Darsteller Alan Rickman ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Das bestätigten seine Familie und seine Manager. Medienangaben zufolge starb er an Krebs.

Update: Wie sich jetzt herausstellte, starb Rickman an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Dieser aggressive Krebs endet sehr oft mit dem Tod der Betroffenen: Im Schnitt überleben nur 6,4 Prozent der erkrankten Männer und 7,6 Prozent der Frauen die ersten fünf Jahre nach der Diagnose. Eine entscheidende Rolle spielt dabei, in welchem Stadium der Tumor entdeckt wird. Wird er zu einem frühen Zeitpunkt diagnostiziert, dann kann er oft noch vollständig entfernt werden. Die sogenannte 5-Jahres-Überlebensrate steigt auf 22-37 Prozent. Wird er zu spät gefunden, dann sinkt sie auf unter ein Prozent. Laut Medienberichten wurde der Tumor bei Alan Rickman während der Behandlung eines leichten Schlaganfalls entdeckt.

Das Problem mit der Erkrankung: Sie bleibt lange beschwerdefrei. Erst in späteren Stadien zeigen sich Symptome wie Appetitmangel, Schwäche, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Häufig berichten Betroffene auch von einem Druckgefühl im Oberbauch. Das Problem: Diese Symptome treten auch bei vielen anderen harmlosen Krankheiten auf. Als ein klares Warnsignal sollte ein ungewollter Gewichtsverlust über mehrere Wochen gewertet werden. In einem solchen Fall sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.

Als Severus Snape in den Harry-Potter-Filmen und Harry in „Tatsächlich...Liebe“ spielte er sich in die Herzen des Publikums: Alan Rickman erlag im Alter von 69 Jahren einer Krebserkrankung.

 

Die Rolle als Severus Snape machte ihn weltberühmt

Seine Rolle als Zauberlehrer Professor Snape brachte dem britischen Schauspieler weltweite Berühmtheit. Er war die Wunschbesetzung von Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling. Häufig spielte Rickman in Hollywoodfilmen die Rolle des Bösewichts – beispielsweise in „Robin Hood – König der Diebe“ (den Sheriff von Nottingham) und „Stirb langsam“ (Hans Gruber). Aber auch in Komödien und Liebesfilmen überzeugte er sein Publikum. In Großbritannien wurde Alan Rickman außerdem als großes Theatertalent und wegen seiner außergewöhnlichen Stimme gefeiert.

Laut einem Bericht des britischen „Guardian“ starb Rickman im Kreise seiner Familie und Freunde. An welcher Art Krebs er litt, ist bisher nicht bekannt.

Hamburg, 18. Januar 2016

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