Akne – sichtbare Symptome, die fast jeder kennt

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Symptome
  3. 3. Ursachen
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Die charakteristischen Symptome einer Akne sind Mitesser (Komedonen), eitergefüllte Pickel (Pusteln) und rote Knötchen (Papeln). Diese häufigste Form der Akne (Acne vulgaris) tritt insbesondere in der Pubertät, aber auch in der Schwangerschaft und im Verlauf des Menstruationszyklus auf.

Sie entwickelt sich vor allem im Gesicht, im Nacken, im oberen Rückenbereich und auf dem Dekolleté. In der Regel heilt die leichte Form der Akne nach einigen Jahren wieder von alleine aus – ohne dauerhafte Veränderungen der Haut, wie beispielsweise Narben, zu hinterlassen.

Die charakteristischen Symptome einer Akne sind Mitesser, eitergefüllte Pickel und rote Knötchen
Die charakteristischen Symptome einer Akne sind Mitesser, eitergefüllte Pickel und rote Knötchen© Fotolia

Verstärken sich die Entzündungen der Haut, können sich jedoch Entzündungen im Haarfollikel abkapseln. Die Folgen können schmerzhafte Knoten oder sogar Abszesse sein. Bei schweren Verlaufsformen der Akne, wie der Acne conglobata, können sich Narben, Zysten und Fisteln bilden. Sie verändern das Hautbild der Betroffenen dauerhaft. Verstärkt wird dieser Effekt durch Ausdrücken, Kratzen oder Stechen. Bei besonders schweren Verläufen der Akne – der Hautarzt bezeichnet sie als Acne fulminans – können als Symptome der Akne Fieber und Gelenkentzündungen hinzukommen.

 

Akne-Betroffenen leiden unter Ängsten, Depressionen und Zwangsstörungen

Eine besondere, schwere Form der Akne, die Acne inversa, tritt in Körperregionen auf, in denen sich benachbarte Hautbereiche ständig oder regelmäßig berühren. Sie entwickelt sich vor allem unter den Achseln, in der Leistengegend, im Analbereich sowie unter den weiblichen Brüsten. Betroffene erkranken in der Regel zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr.

Je schwerwiegender die Symptome der Akne, desto mehr leiden Lebensqualität und seelisches Wohlbefinden. Betroffene fühlen sich durch die sichtbaren Symptome zunehmend sozial isoliert oder sie ziehen sich von selbst zurück. Nicht selten äußern sich die psychischen Belastungen in Form von Ängsten, depressiven Verstimmungen oder Depressionen sowie Zwangsstörungen.

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