Achtung: Diese 5 Dinge verschlimmern Allergien!

Manche Menschen werden das ganze Jahr über von Allergien geplagt. Die Hauptsaison für Allergien ist jedoch die warme Jahreszeit. Dann fliegen vermehrt Pollen durch die Luft, die bei vielen Menschen Heuschnupfen mit unangenehmen Beschwerden auslösen. Wie stark Allergiker leiden, hängt nicht nur vom Allergen, sondern auch von bestimmten Verhaltensweisen ab. Diese 5 Dinge verschlimmern Allergien!

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Geschwollene Augenlider, quälender Juckreiz, Kopfschmerzen – eine Allergie kann ziemlich quälend sein. Umso wichtiger ist es, alle Faktoren, die eine Allergie verschlimmern können, zu vermeiden. Diese 5 Dinge sollten Allergiker nie tun:

1. Fehler: Kein Pollenschutz an Fenster anbringen

Bei starkem Heuschnupfen möchte man sich manchmal am liebsten zu Hause verkriechen. Vermeidung ist im Falle einer Allergie schließlich die beste Strategie, um unangenehmen Symptomen zu umgehen. Zu Hause ist man vor den Allergie-Auslösern jedoch nicht immer gut geschützt. Wer den ganzen Tag lang nicht vor die Tür geht, kann trotzdem mit Pollen in Kontakt kommen: Wenn keine Pollenschutzgitter an den Fenstern angebracht sind, gelangt der Blütenstaub leicht in die Wohnung. Bei starkem Pollenflug macht es somit keinen großen Unterschied, ob man sich draußen oder drinnen bei geöffneten Fenstern aufhält.

Wie entsteht eine Allergie?

Eine Allergie entsteht, wenn das Immunsystem einen eigentlich harmlosen körperfremden Stoff wie etwa Pollen oder bestimmte Lebensmittelbestandteile als gefährlich einstuft. Dadurch kommt es zu einer überschießenden Reaktion: Kommt die Haut oder die Schleimhaut mit einem Allergen in Kontakt, setzen Abwehrzellen Histamine und andere Entzündungsbotenstoffe frei. Genau die sind für die Allergie-Symptome verantwortlich.

Welche Beschwerden auftreten, hängt von der Art der Allergie ab. Heuschnupfen geht meist mit Juckreiz, Niesen und tränenden oder geschwollenen Augenlidern einher. Auch starke Müdigkeit und Erschöpfung kann hinzukommen, da die Allergie dem Körper ganz schön viel Energie raubt. Eine Lebensmittelallergie hingegen wirkt sich vor allem auf den Magen-Darm-Trakt aus, wobei auch Hautreaktionen wie Juckreiz und Ausschläge auftreten können.

2. Allergiker sollten nie ungeduscht ins Bett gehen

Abends ungeduscht ins Bett zu gehen, ist für Allergiker ein Kardinalfehler, den es tunlichst zu vermeiden gilt. Über den Tag legen sich Pollen auf dem Körper, den Klamotten und den Haaren ab. Deswegen ist die richtige Hygiene unerlässlich, damit sich die Allergie-Symptome nicht auch in der Nacht zeigen. Das heißt: täglich vor dem Zubettgehen nicht nur den Körper, sondern auch die Haare waschen. Nur so können sich Allergiker von Pollenrückständen befreien und eine geruhsame Nacht haben.

Tipp: Wer sich nicht täglich die Haare waschen möchte, kann sie alternativ auch in der Badewanne oder in der Dusche auskämmen.

3. Ein Muss: Kleidung jeden Abend von Pollen befreien

Zur richtigen Hygiene bei Heuschnupfen gehört es auch, die Kleidung zu wechseln, sobald man nach Hause kommt. Man sollte sich jedoch nicht im Schlafzimmer umziehen, da die Pollen aufs Bett gelangen und so auch in der Nacht für Juckreiz und Nies-Anfälle sorgen können. Wichtig ist es außerdem, die Kleidung regelmäßig bei höchstmöglicher Temperatur zu waschen. Und auch die Bettwäsche sollte nach spätestens zwei Wochen in die Waschmaschine.

4. Kontaktlinsen können Heuschnupfen-Symptome verstärken

Kontaktlinsen bieten viele Vorteile – vor allem im Frühjahr und Sommer, wenn man bei warmen Temperaturen schneller ins Schwitzen gerät, sind sie eine praktische Alternative zur Brille. Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte jedoch lieber zur Brille greifen. Kontaktlinsen haben nämlich den Nachteil, dass sich darunter Pollen ansammeln können. Dadurch können die Augen noch mehr gereizt werden und mit starkem Brennen und Juckreiz reagieren. Vor allem weiche Kontaktlinsen, die nicht täglich gewechselt werden, sind für Allergiker nicht geeignet, da trotz gründlicher Reinigung nicht alle Rückstände von der Kontaktlinse entfernt werden können.

5. Alkohol und Stress verschlimmern jede Allergie

Jede Art von Allergie – ob gegen Pollen, Lebensmittel oder bestimmte Stoffe – werden durch zwei Faktoren negativ beeinflusst: Stress und Alkohol.

Stresshormone können dazu beitragen, dass sich die Überreaktion des Körpers auf ein Allergen noch verstärkt. Zudem konnten Wissenschaftler der Universität Harvard nachweisen, dass Stress den Leidensdruck bei einer Allergie erhöht – weil Betroffene unter Stress ihre Symptome stärker wahrnehmen.

Viel offensichtlicher ist der Einfluss von Alkohol auf die Schwere einer Allergie: Alkohol enthält Histamine, also genau die Stoffe, die die allergische Reaktion auslösen. Hinzu kommt, dass Alkohol die Schleimhäute durchlässiger macht, sodass Allergene ein noch leichteres Spiel haben.

Neben Stress und Alkohol zählen auch Duftkerzen zu den Dingen, die jede Allergie verschlimmern können: Beim Verbrennen werden Substanzen freigesetzt, die die Atemwege reizen – Allergiker sollten auf Duftkerzen daher lieber verzichten.  

Quelle:

Is stress making your allergy symptoms worse?, in: health-harvard.edu