Acetylsalicylsäure – Medikamente mit diesem Wirkstoff

Kapitel
  1. 1. Acetylsalicylsäure – Wirkstoff-Guide
  2. 2. Die 10 häufigsten Fragen
  3. 3. Nebenwirkungen
  4. 4. Dosierung
  5. 5. Medikamente

Schmerzen sind nicht schön, aber sie haben ihr Gutes: Sie sind ein wichtiges Warnzeichen. Gäbe es sie nicht, würden wir unsere Hände auf heißen Herdplatten verbrennen, Splitter unbemerkt in der Haut stecken lassen - und womöglich an einem Blinddarmdurchbruch sterben.

 

Schmerzen nicht zu lange aushalten

Allerdings dürfen Schmerzen – egal ob im Kopf oder im Rücken – nicht zu lange anhalten. Denn die entsprechenden Nervenzellen für die Reizweiterleitung sind lernfähig: Wenn sie immer wieder Impulsen ausgesetzt sind, werden sie aktiver, nehmen schon kleinste Reize, z. B. leichten Druck, als Schmerz wahr und zünden ein Signalfeuerwerk.

Aspirin-Tabletten von Bayer
Bayer war das erste Unternehmen, das ein Medikament mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure auf den Markt brachte© Alamy

Folge: Auch das Gehirn lernt, empfindlich zu reagieren. Innerhalb von nur drei Monaten kann sich das sogenannte Schmerzgedächtnis bilden. Auch wenn die Ursache, z. B. eine Entzündung, abgeklungen ist, meldet das Gehirn weiterhin Schmerzen. In solchen Fällen reichen einfache Schmerzmittel nicht mehr aus, dann können oft nur noch Experten in speziellen Schmerz-Zentren helfen.

 

Schmerzen sollten möglichst früh behandelt werden

Damit das Warnsignal nicht zur Krankheit wird, raten Experten jede Art von Schmerz möglichst sofort zu behandeln. Das gilt besonders für die häufigsten Probleme wie Rücken-, Kopf- und Gelenkbeschwerden.

Als Erste Hilfe empfehlen Experten, direkt zu Medikamenten mit Acetylsalicylsäure zu greifen, um die Beschwerden schnellstmöglich zu stoppen.

 

Die bekanntesten Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure

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