Abnehmen mit Sirtfood

Sirtfood
Sirtfood ist reich an sogenannten Sirtuinen. Lebensmittel mit diesen Inhaltsstoffen finden sich in Obst- und Gemüsesorten wie beispielsweise Sellerie, Rucola, Grünkohl, Blaubeeren oder Erdbeeren © istock

Zugegeben, der Ausdruck Sirtfood klingt zunächst befremdlich. Das Konzept dahinter ist aber verblüffend einfach. Lesen Sie hier, wie die Sirtfood-Diät funktioniert.

Forscher haben ganz besondere Power-Proteine entdeckt, von denen Menschen sieben haben: Sirtuine. Sie bauen Stress ab, stärken das Immunsystem, verlangsamen den Alterungsprozess, beugen Heißhungerattacken vor, bauen Muskeln auf und Fett ab – Sirtfood ist also eine Unterstützung im Kampf gegen die Pfunde.

Sirtfood – Abnehmen mit Schlank-Genen

Sirtuine sind auch als Schlank-Gene bekannt. Und mit Sirtfood – Lebensmittel, die besonders viele Sirtuine enthalten – können Sie Ihrem Körper Gutes tun und dabei auch noch abnehmen. Die Sirtuine beeinflussen die Zellerneuerung und den Abbau von Schäden ebenso wie die Fettverbrennung.

Was genau ist Sirtuin?

Der Name bezeichnet ein bestimmtes Protein, also ein Eiweiß. Es hilft beim Muskelaufbau und bei der Fettverbrennung – dabei sind bis zu drei Kilo in der Woche möglich. Außerdem stärkt es unser Immunsystem und schützt den Körper so vor Krankheiten und Entzündungen. Ein weiterer Gesundvorteil: Dank der vielen Vitamine und Mineralstoffe fühlt man sich gleich viel fitter. Kurz gesagt: Sirtuin ist eine wahre Nährstoff-Bombe.

Am Geschmack kann man nicht festmachen, welche Lebensmittel Sirtuin enthalten, denn es steckt zum Beispiel sowohl in süßem als auch in bitterem Obst.

Sirtfood – Diese Lebensmittel helfen wirklich beim Abnehmen

Rucola schmeckt nicht nur pur als Salat, sondern auch frisch gemixt mit anderen Sirtfoods in einem Green Juice Smoothie: Dafür 2 Handvoll Grünkohl (ungekocht), 1 Handvoll Rucola, ½ Handvoll glatte Petersilie, ½ Handvoll Liebstöckel-Blätter, 2 – 3 Stangen Stangensellerie im Mixer zerkleinern. ½ TL Matcha-Teepulver zugeben und mit Apfelsaft auffüllen. Lecker und gesund!

Rote Zwiebeln
Rote Zwiebeln sind Bestandteil der Sirtfood-Diät – und damit das perfekte Schlankgemüse© istock

Rote Zwiebeln verfügen – wie alle Zwiebeln – über einen gewissen Schärfegrad. Das liegt am hohen Gehalt an Isoalliin, einer Schwefelverbindung. Daraus entsteht die Aminosäure Taurin, die die Hirnanhangsdrüse dazu bewegt, Hormone auszuschütten, die den Fettabbau beschleunigen. Zusammen mit den Sirtuinen das perfekte Schlankgemüse!

Erbeeren enthalten im Vergleich zu anderen Früchten wenig Zucker, nämlich etwas mehr als 5 g pro 100 g. Sie sind reich an Ballaststoffen, diese quellen im Magen auf und machen schneller satt.

Rotwein (besonders Spätburgunder) enthält Resveratrol, ein Polyphenol, das die Sirtuin-Enzyme im Körper aktiviert.

Chili enthält den Scharfmacher Capsaicin, der die Thermogenese, die Wärmeproduktion im Körper, um bis zu 25 Prozent erhöht. Der Körper gleicht den Anstieg der Temperatur durch Schwitzen aus. Das verbraucht reichlich Energie und macht das Sirtfood Chili zum Meister der Fettverbrennung.

Olivenöl: Die wertvollen ungesättigten Fettsäuren und der hohe Gehalt an Phenolen kurbeln die Fettverbrennung an. Dabei gilt: Je naturbelassener das aromatische Öl ist, desto besser wirkt es als Schlankmacher.

Walnüsse enthalten größere Mengen an Vitamin B 6. Dieses verbessert die Konzentration, macht wach und hebt die Stimmung – das beugt auch Heißhunger-Attacken vor.

Kaffee und Grüner Tee sorgen dafür, dass unser Stoffwechsel richtig in Schwung kommt. Es gibt sogar Studien, die belegen, dass Koffein auch die Lipolyse, also die Fettverbrennung, steigert.

Schokolade und Wein
Bei der Sirtfood-Diät sind u.a. Schokolade und Rotwein erlaubt© istock

Dunkle Schokolade: Wer gern nascht, kann sich im Rahmen der Sirtfood-Ernährung sogar ab und zu ein Stück Zartbitterschokolade mit einem Kakaogehalt von mind. 85 Prozent schmecken lassen. Toll ist auch ein heißer Kakao aus dunklem Kakaopulver, Sojamilch, Honig und einem Hauch Chilipulver.

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