8 außergewöhnliche Wintersportarten, die Sie noch nicht kennen

Mona Trautmann Medizinredakteurin
Mann beim Snowkiting
Wer Lust auf außergewöhnliche Wintersportarten hat, sollte zum Beispiel Snowkiting ausprobieren. © iStock/hbak

Bei diesen außergewöhnlichen Wintersportarten können selbst Bewegungsmuffel nicht widerstehen. Es gibt viel mehr als Skifahren und Rodeln – PraxisVita stellt Ihnen acht Wintersportarten vor, die Sie bestimmt noch nicht kennen. Wir verraten außerdem, welche Körperpartien trainiert werden und wie viele Kalorien Sie verbrennen.

 

Wok fahren – Rodeln mal anders

Nicht nur zum Kochen, auch für rasanten Wintersport eignet sich die asiatische Bratpfanne ideal. Mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde sausen Wokfahrer die Rennrodelbahn hinunter. Trainiert wird hier vor allem die Oberkörpermuskulatur. Wok fahren können Sie in Winterberg und Innsbruck. Das Erlebnis buchen Sie online bei verschiedenen Anbietern.

Kalorienverbrauch: Etwa 600 Kalorien pro Stunde (Bei dieser und allen weiteren Sportarten abhängig von Körpergewicht und Alter).

 

Eistennis: Tennis auf Schlittschuhen

Der Name sagt schon alles: Bei dieser verrückten Wintersportarten ist das Tennisfeld eine Eisfläche und die Spieler tragen keine Turn- sondern Schlittschuhe. Beinmuskulatur, Reaktionsfähigkeit und Kondition trainieren Sie beim Eistennis. Diese außergewöhnliche Wintersportart wird am Brennsee in Österreich angeboten. Aber Vorsicht! Bei dieser Sportart besteht hohes Verletzungsrisiko aufgrund der schnellen Richtungswechsel auf dem Eis.

Kalorienverbrauch beim Eistennis: Etwa 500 Kalorien pro Stunde.

 

Snowbiking - Radfahren im Schnee

Diese actionreiche Wintersportart ist schnell zu erlernen. Ein Snowbike, auch Skibob genannt, sieht ähnlich aus wie ein Fahrrad. Der entscheidende Unterschied: Statt Rädern hat es einen Vorder- und einen Hinterski. Stabilisierende Footski geben Ihnen Halt in scharfen Kurven auf schneebedeckten Pisten. Rücken- und Beinmuskulatur kommen zum Einsatz. Snowbike fahren ist gelenkschonend und das Sturzrisiko ist viel geringer als beim Skifahren – ideal für ältere Menschen. Wer kein eigenes Board kaufen will (ab ca. 700 Euro): Snowbikeverleihe gibt es in vielen Wintersportgebieten.

Kalorienverbrauch: Snowbiking verbraucht zwischen 350-550 Kalorien pro Stunde.

Wintergolf - außergewähnliche Wintersportarten
Golf im Winter? Beim Schneegolf sind die Bälle bunt, damit die Spieler sie im Schnee finden.© iStock/morrbyte
 

Schneegolf – Whites statt Greens

Die Golfbälle beim Schneegolf sind nicht weiß, sondern grün oder rot, damit die Spieler sie im Schnee erkennen. Gespielt wird auf einer speziell für das Schneegolf gewalzten Fläche. Statt 18 Löchern gibt es nur neun, die näher zusammenliegen als beim gewöhnlichen Golf. Wer diesen Wintersport ausprobieren will, wird in der Schweiz (z.B. Berner Oberland) fündig. Dort wird der Sport professionell betrieben und im Winter ist die Schneegarantie hoch. Muskelkater bekommen Wintergolfspieler vor allem in Armen und Schultern sowie im Hüftbereich.

Kalorienverbrauch: Durchschnittlich etwa 300-400 Kalorien pro Stunde.

 

Winterzorbing -  eiskalter Adrenalinkick

Bei dieser verrückten Wintersportart rollt man in einem transparenten Ball einen schneebedeckten Abhang hinunter. In der Kugel sind die sogenannten Zorbonauten mit Gurten festgeschnallt. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern pro Stunde ist der Adrenalinkick vorprogrammiert. Winterzorbing wird in zum Beispiel in Flachau angeboten. Der Kalorienverbrauch dürfte gering ausfallen, da eine Abfahrt nur etwa 30 Sekunden dauert – doch die haben es in sich.

Eissegeln - außergewöhnliche Wintersportarten
Segeln ist auch im WInter möglich - auf zugefrorenen Seen© iStock/Enjoylife2
 

Eissegeln – rasanter Winterspaß

Mit sogenannten Eisseglern oder Eisyachten geht es mit etwa 100 Kilometer pro Stunde über zugefrorene Seen. Wer im Winter regelmäßig segeln will, sollte einen Eissegelschein machen. Für einmaliges Ausprobieren gibt es Erlebnisgutscheine. Masuren in Polen gilt als erste Anlaufstelle für Eissegler.

Kalorienverbrauch pro Stunde: Etwa 200 Kalorien.

 

Skijöring – Natur pur

Beim Skijöring lassen Sie sich auf Skiern stehend von einem Pferd ziehen – Schlittenhunde und Autos sind ebenfalls üblich. Bei dieser Mischung aus Skifahren und (Pferde-) Rennen rasen die Fahrer mit bis zu 50 Kilometern pro Stunde durch den Schnee. In Urlaubsregionen (zum Beispiel in der Schwäbischen Alb) probieren Touristen diese extreme Wintersportart in langsamem Schritttempo aus. Skijöring beansprucht Arm- und Beinmuskulatur.

Der Kalorienverbrauch ist ähnlich wie der beim Skifahren: Etwa 400-550 Kilokalorien pro Stunde.

 

Snowkiting – Surfen auf dem Schnee

Für diese besondere Wintersportart benötigt man Skier oder Snowboard, einen Zugdrachen und viel Wind – Snowkiter lassen sich von einem Drachen über den Schnee ziehen. Der Sport ist ein ideales Training für das Kitesurfen im Sommer. Sich im Surfen auf dem Schnee probieren ist in Deutschland zum Beispiel auf der Wasserkuppe, dem Feldberg und im österreichischen Zell am See möglich.

Diese außergewöhnliche Wintersportart beansprucht aufgrund der Hockposition insbesondere die Beine. Das Festhalten des Drachens fordert zugleich Arm- und Schultermuskulatur.

Kalorienverbrauch pro Stunde: 600.

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