7 Irrtümer über Mücken

Mücken übertragen gefährliche Krankheiten wie Malaria
Bei Mücken stechen nur die Weibchen. Sie brauchen nach der Befruchtung fremdes Protein für die Eier-Bildung. Dabei übertragen Sie gefährliche Krankheiten wie Malaria © Fotolia

Klein und gemein: Kaum ist der Sommer da, dauert es nicht mehr lange, bis die kleinen Plagegeister wieder zur Qual werden. Mücken können gefährliche Krankheiten, wie zum Beispiel Malaria, übertragen. Wir sagen, wie die frechen Winzlinge keinen Stich landen.

 

Europäische Mücken sind nicht sehr gefährlich

Irrtum! Von den 48 Mückenarten, die es in Deutschland gibt, können sechs Malaria und Virus-Erkrankungen übertragen. In den USA etwa hat sich das West-Nil-Fieber flächendeckend ausgebreitet, nachdem Zugvögel das Virus aus Afrika eingeschleppt hatten.

 

Stechmücken fliegen auf bunte Kleidung

Irrtum! Die Nervensägen finden dunkle Sachen besonders attraktiv. Wer sie sich vom Leib halten will, trägt deshalb helle Kleidung. Mücken wittern ihre Wirte übrigens durch das ausgeatmete Kohlendioxid und andere Körperdüfte, etwa Fettsäuren und Ammoniak.

 

Wer "süßes" Blut hat, wird bevorzugt gebissen

Irrtum! Ob man viel oder wenig Zucker im Blut hat, ist völlig egal – die Blutgruppe ist entscheidend: Menschen mit der Blutgruppe 0 schmecken Mücken am besten. Besonders gefährdet sind auch Menschen mit einem erhöhten Cholesterinspiegel.

 

Alle Mücken sind bissige kleine Vampire

Irrtum! Nur die Weibchen sind Blutsauger: Sie brauchen nach der Befruchtung fremdes Protein für die Eier-Bildung. Ansonsten decken sie ihren Energiebedarf aber wie die Männchen durch Pflanzensäfte.

 

Gegen die normale Mücke gibt's keine Impfung

Irrtum! Bei der Mesotherapie spritzt der Hautarzt drei Miniportionen Vitamin B1 in die Haut. Für Mücken riecht man dann wie ein süßer Fruchtpunch, und das finden die gar nicht lecker. Nachteil: Nach ein paar Wochen braucht man eine neue Vitaminspritze.

 

Duftöle schützen gut vor den Plagegeistern

Irrtum! Um wirklich zu helfen, müsste die Konzentration der Duftstoffe so hoch sein, dass sie für uns Menschen schwer erträglich ist. Am besten beugen Lotions und Sprays mit den Wirkstoffen Deet und Picaridin vor. Aber alle vier Stunden nachcremen oder sprühen!

 

Auf einen warmen Winter folgt ein mückenreicher Sommer

Irrtum! Viel entscheidender sind die ersten Wochen des Frühjahrs: Wärme und viele Wasserlachen reichen aus, um die Mückenpopulation in Nullkommanichts explodieren zu lassen.

 

Nie wieder Mückenstiche

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.