5 Top-Tipps gegen Ohrensausen

Redaktion PraxisVITA

Bei Ihnen piept’s wohl? Dann sind Sie hier richtig! Wenn Sie unter Tinnitus leiden, haben wir die besten Tricks, wie Sie das unangenehme Ohrensausen herunterregeln können.

 

Was ist Ohrensausen?

Der lateinische Name Tinnitus steht für „Klingeln der Ohren", gemeint sind diverse Ohrengeräusche. Ohrensausen kann sich beispielsweise durch ein hohes Piepen oder Rauschen äußern, das Betroffene beinahe ständig wahrnehmen.

 

Ohrensausen loswerden – so funktioniert's!

Mit einigen einfachen Umstellungen Ihrer Lebensgewohnheiten können Sie das Ohrensausen positiv beeinflussen und lindern.

Jetzt die Bildergalerie anklicken und das Ohrensausen ausblenden!

 

Woher kommt Ohrensausen?

Es ist mal wieder einer dieser Tage, an denen wir zu viel um die Ohren haben, ein Ärgernis dem anderen folgt. Und plötzlich ist es da: ein Pfeifen oder auch ein Rauschen im Ohr, das alle anderen Geräusche übertönt. Meist ist das Ohrensausen nach ein paar Stunden oder spätestens am nächsten Morgen wieder vorbei. Aber was, wenn nicht? Dann ist es für Ärzte ein klarer Fall von Tinnitus.

Die häufigste Ursache für den quälenden Dauerton: eine mangelnde Durchblutung des Innenohrs – oft ausgelöst durch Stress. Doch auch andere Auslöser kommen für das andauernde Ohrensauen in Frage. Umso wichtiger, dass wir den Störfeldern im Ohr auf die Spur kommen und sie ausschalten können.

Ohrensausen untersuchen
Hält das Ohrensausen länger als einen Tag an, sollte ein Arzt nach den Ursachen suchen © istock/AndreyPopov

Kieferprobleme können unser Ohr „blockieren“

Mediziner entdeckten, dass bei 30 Prozent aller Ohrgeräusche unsere Zähne die Hauptrolle spielen. Wie kann das sein? Das Mittelohr sitzt sehr nah am Kiefergelenk. Führen kranke Zähne, falsch eingesetzte oder fehlerhafte Prothesen zu einer Fehlstellung zwischen Ober- und Unterkiefer, geraten die betroffenen Blutgefäße und Nerven unter Druck. Folge: Das Innenohr wird nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt.

Auch Zähneknirschen kann zu Kieferfehlstellungen führen. Leiden wir unter Ohrensausen, sollten wir uns also beim Zahnarzt untersuchen lassen. Denn liegt eine Fehlstellung vor, kann diese mit der entsprechenden Behandlung (zum Beispiel einer Aufbiss-Schiene) behoben werden.

Zahnarzt
Auch Kieferprobleme können Ohrensausen auslösen © istock/vgajic

Dauerndes Ohrensausen besser schnell behandeln

Obwohl Ärzte nicht bei jedem Tinnitus die Ursache auf Anhieb feststellen, ist die schnelle Behandlung wichtig. „Ohrgeräusche, die länger als einen Tag anhalten, sind ein medizinischer Notfall“, betont HNO-Arzt Prof. Dr. Matthias Tisch. „Je früher die Ohrensausen-Behandlung beginnt, desto besser sind die Chancen auf Heilung.“

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