Neue Nebenwirkung nach 3. Biontech-Impfung

Gaby Scheib

Die Arzneimittelbehörde FDA hat eine neue Nebenwirkung bei der 3. Impfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer gemeldet: Demnach soll ein Symptom bei den Geimpften häufiger auftreten als bei den ersten beiden Immunisierungen.

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Wie alle Impfungen werden auch die sogenannten Booster genau überwacht. In einer solchen Studie wurde eine weitere Nebenwirkung bei der 3. Impfung beobachtet, wie die Food and Drug Administration (FDA) jetzt meldete.

 

Bekannte Nebenwirkungen nach 3. Booster-Impfung mit Biontech

In der Studie haben die Nebenwirkungen nach der 3. Impfung keinen Anlass zur Besorgnis gegeben. Am häufigsten sind auch hier diese Symptome:

  • Schmerzen, Rötungen und Schwellungen an der Einstichstelle
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost

Eine weitere Nebenwirkung tritt allerdings öfter auf als nach der 2. Dosis.

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Neue Nebenwirkung nach 3. Impfung: geschwollene Lymphknoten

Demnach haben die Teilnehmer der Studie häufiger über geschwollene Lymphknoten geklagt. „Bemerkenswert ist, dass nach der Auffrischungsdosis häufiger geschwollene Lymphknoten im Achselbereich beobachtet wurden als nach der ersten Serie mit zwei Dosen“, so die FDA. Ein Anlass zur Beunruhigung scheint das aber nicht zu sein.

 

Booster Impfung mit Biontech nach 6 Monaten

Während die Ständige Impfkommission (StiKo) in Deutschland über 70-Jährigen sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem eine Booster-Impfung empfiehlt, hat die FDA in den USA die Auffrischungsimpfung auch für über 65-Jährige und Jüngere mit einem erhöhten Infektions- oder Erkrankungsrisiko zugelassen. 

Betroffene sollen den dritten Piks frühestens 6 Monate nach der zweiten Corona-Impfung erhalten. Der Grund: Mit der Zeit lässt der Schutz nach, da die Zahl der Antikörper abnimmt. Impfdurchbrüche werden dann wahrscheinlicher, der Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf bleibt aber nach wie vor hoch.

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3. Biontech-Impfung hochwirksam

In einer Studie zur Effektivität und Verträglichkeit der 3. Impfdosis wurden festgestellt, dass die sogenannten Antikörpertiter der Teilnehmer einen Monat nach der 3. Dosis 3,3-fach höher waren als einen Monat nach der 2. Impfung. Auch der Immunstatus im Blutserum lag nach der 3. Dosis mit 97,8 Prozent im Vergleich zur 2. Dosis mit 93,9 Prozent deutlich höher. Diese Daten haben die FDA überzeugt, eine 3. Impfung zuzulassen – zumal es trotz des Auftretens geschwollener Lymphknoten als Nebenwirkung nach der 3. Impfung keine Sicherheitsbedenken gibt.

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Quellen:
Coronavirus-Impfstoff-News: Geschwollenen Lymphknoten! Neue Nebenwirkung nach Booster-Impfung in: news.de
SARS-CoV-2: FDA lässt Booster von BNT162b2 ab dem 65. Lebensjahr und bei Risikopersonen zu in: aerzteblatt.de

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