Allergiker? Die Wahrheit über Ihre Fahrtüchtigkeit

Redaktion PraxisVITA

3. Grund: Medikamente

Jeder weiß, dass viele verschreibungspflichtige Medikamente – beispielsweise Schlafmittel, Antidepressiva oder Diabetes-Mittel – deswegen nicht frei verkäuflich sind, weil sie heftige Nebenwirkungen und Wechselwirkungen auslösen können. Doch auch vermeintlich harmlose Arzneien, die Sie rezeptfrei in der Apotheke kaufen können, haben Nebenwirkungen und beeinflussen Sie in Ihrer Fahrtüchtigkeit. Viele frei verkäufliche Erkältungsmedikamente oder Schmerzmittel vermindern das Reaktions- oder Konzentrationsvermögen. Bestimmte Hustenblocker haben häufig unbekannte Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem. Nach Schätzungen gehen in Deutschland drei bis zehn Prozent der Verkehrsunfälle auf die Nebenwirkungen von Arzneimitteln zurück. Rein juristisch wird das Fahren unter Medikamenteneinfluss – egal ob verschreibungspflichtig oder frei verkäuflich – genauso behandelt, als hätte die betroffene Person unter dem Einfluss von Drogen am Straßenverkehr teilgenommen. Das beinhaltet in vielen Fällen nicht nur deftige Strafen und den Verlust des Führerscheins – auch der Versicherungsschutz geht verloren.

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