Allergiker? Die Wahrheit über Ihre Fahrtüchtigkeit

Redaktion PraxisVITA

2. Grund: Übermüdung

Übermüdung gehört in Deutschland zu den häufigsten Unfallursachen. Studien haben gezeigt, dass jeder dritte Autofahrer und jeder zweite Lastwagenfahrer auf unseren Autobahnen übermüdet ist. Spanische Forscher fanden heraus, dass durch Übermüdung die Unfallgefahr versechsfacht wird. Schlafmangel wirkt sich direkt auf die kognitiven und motorischen Fähigkeiten des Menschen aus. Wer die Nacht durchfährt, leidet unter einer Fahruntüchtigkeit – vergleichbar mit einem Betrunkenen, der 0,8 Promille Alkohol im Blut hat. Je länger man wach bleibt, desto stärker wird dieser Effekt. Nach rund 36 Stunden Schlafentzug besitzt der Mensch bereits eine viermal langsamere Reaktionszeit als im ausgeschlafenen Zustand. 48 Stunden Schlafentzug dagegen sind nicht nur gesundheitlich äußerst bedenklich, sie wirken auf das Gehirn auch wie ein Vollrausch mit Alkohol. Deswegen die einfache Faustregel: Fahren Sie kein Auto, wenn Sie nicht wirklich ausgeruht sind.

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