15 Gründe, warum uns Outdoor-Sport so gut tut

Redaktion PraxisVITA
Bewegung im Schnee setzt Glückshormone frei
Wir sind dann mal draußen! Durch die Bewegung an der frischen Luft setzt der Körper Glückshormone frei und lässt Alltagsprobleme unbedeutend erscheinen © istock

Schnee und Kälte: Jetzt herrscht das ideale Wetter, um den Körper mit leichtem Sport fit zu machen. Deshalb gilt: Gehen Sie draußen in der Kälte spazieren oder machen Sie Sport in den Bergen. Wir nennen Ihnen 15 Gründe, warum Outdoor-Sport eine gute Idee ist.

 

1 Wir verbrennen mehr Kalorien

Holprige Wege, Steigungen und wechselnde Untergründe machen unser Training effektiver: Dadurch werden nämlich mehr Muskeln beansprucht, als wenn wir in der Stadt auf Asphalt unterwegs sind oder im Fitnessstudio auf dem Laufband trainieren.

 

2 Unsere Sporteinheit dauert länger

Jeder, der schon mal auf einem Ergometer trainiert hat, kennt es: 20 Minuten darauf kommen einem wie eine halbe Ewigkeit vor. Ganz anders ist es draußen: Die Zeit vergeht wie im Flug! Zwei bis drei Stunden sind wir auf unseren Touren locker unterwegs – meistens sogar noch länger. Und Langeweile kommt in der Natur überhaupt nicht auf.

 

3 Wir werden dabei noch schöner

Der Sauerstoff in Luft und die lange Belastung bei unterschiedlich hoher Intensität verbessern die Durchblutung und lassen dadurch unseren Teint strahlen. Wenn wir mit rosigen Bäckchen wieder zu Hause ankommen, fühlen wir uns nicht nur, als hätten wir eine Woche Wellness-Urlaub hinter uns, wir sehen auch so aus!

 

4 Viel Sonne macht uns stark

Unser Körper bildet Vitamin D, wenn wir bei gutem Wetter draußen sind. Super, denn laut einer aktuellen Studie im „American Journal of Physiology“ unterstützt dieses Vitamin unseren Körper bei der Regeneration nach dem Sport: Kleine Verletzungen an Muskelfasern heilen schneller.

 

5 Wir bleiben gesund

Sport in den Bergen wirkt nachweislich stärkend auf unser Herz-Kreislauf- und Immunsystem. Außerdem wird dabei der Cholesterinspiegel reguliert und Bluthochdruck gesenkt. Eine echte Wohltat für den Körper – und Infekte haben erst mal keine Chance mehr.

Sport in den Bergen
Sport in den Bergen stärkt nicht nur unser Herz-Kreislauf- sondern auch unser Immunsystem© istock
 

6 Unser Kopf wird frei

Die frische Luft, das Berg-Panorama und die Stille lassen Alltagsprobleme, zum Beispiel Stress im Job oder kleine Streitigkeiten mit dem Partner, gleich viel unbedeutender erscheinen. Hier konzentrieren wir uns auf das Wesentliche – und plötzlich wird klar: Wir haben bereits (fast) alles, was wir brauchen, um glücklich zu sein.

 

7 Draußen aktiv sein macht happy

Durch die Bewegung an der frischen Luft setzt der Körper die Glückshormone Serotonine und Endorphine frei. Gleichzeitig wird die Ausschüttung von Stresshormonen reduziert. Kein Wunder, dass sich zum Beispiel 80 Prozent der Wanderer nach einer Tour deutlich zufriedener fühlen als vorher.

 

8 Endlich mal tief durchatmen

Je weiter wir von großen Städten und Straßen entfernt sind, desto weniger Schmutz und Feinstaub befinden sich in der Luft. So nehmen wir auch bei tiefen Atemzügen, zum Beispiel, wenn wir beim Sport aus der Puste sind, weniger Schadstoffe auf.

 

9 Wir finden Freunde fürs Leben

Viele Outdoor-Sportler sind in großen Verbänden organisiert – und die gemeinsamen Aktionen schweißen zusammen. Jemandem, der uns schon mal gesichert hat, als wir über der Schlucht hingen, können wir ruhig auch Privates anvertrauen, oder?

 

10 Unser Selbstbewusstsein wächst

Schon nach fünf Minuten in der Natur steigt das Selbstwertgefühl, ist das Ergebnis einer Studie der University of Essex. Kein Wunder, dass wir nach einer Outdoor-Trainingseinheit oft glauben, Berge versetzen zu können.

 

 

11 Unsere Wahrnehmung verbessert sich

Ob wir über Steine balancieren, die Ski-Piste runterdüsen oder beim Radfahren versuchen, den Lenker gerade zu halten: Wir müssen in den Bergen nicht nur aufpassen, dass wir nicht auf die Nase fallen, sondern auch auf die sich ständig ändernde Umgebung und unsere Mitmenschen achten. Das heißt: Wir sind die ganze Zeit hoch konzentriert – das schult unsere Wahrnehmung. Und davon profitieren wir auch noch, wenn wir wieder zu Hause sind.

 

12 Wir werden unabhängiger

Wer gelernt hat, sich in der Natur zu behaupten, Routen zu planen und gewissenhaft zu packen, ist auch im Alltag weniger auf andere angewiesen. Keiner hat Lust auf das Konzert eurer Lieblingsband? Dann geht ihr eben allein – im Vergleich zu einer Outdoor-Tour ist das schließlich ein Klacks.

 

13 Der volle Energie-Kick

20 Minuten im Freien machen genauso wach und fit wie eine Tasse Kaffee. Das haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden. Also wundert euch nicht, wenn ihr unterwegs plötzlich das Gefühl habt, Bäume ausreißen zu können.

Frau trinkt im Winter Kaffee
Wer sich 20 Minuten an der frischen Luft aufhält, ist genauso wach und fit wie nach einer Tasse Kaffee© istock
 

14 Wir werden noch kreativer

Beim Bergsport nimmt die Durchblutung des Gehirns und die Verzweigungs- und Erneuerungsrate von Hirnzellen zu. Das steigert unser geistiges Leistungsvermögen. Deshalb kann es sehr gut sein, dass uns auf einer Tour plötzlich Lösungen für Probleme einfallen, die uns schon lange beschäftigen.

 

15 Dranbleiben fällt uns leichter

Studien belegen: Outdoor-Sportler halten ihren Fitnessplan eher ein als Leute, die drinnen trainieren. Eine Bergtour verschiebt man also seltener als ein Workout im Fitnessstudio.

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