11 Vitamine für eine schöne Haut – Vitamin A

In unserer elfteiligen Reihe „Vitamine für eine schöne Haut“ stellen wir Nährstoffe vor, die die Haut jung und geschmeidig halten. Der erste Kandidat: Vitamin A. Wo steckt es drin und was kann es alles?

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Der Begriff Vitamin A bezeichnet eine ganze Reihe Substanzen, die im Körper gleich oder sehr ähnlich wirken. Wenn von Vitamin A gesprochen wird, ist aber meist ein ganz bestimmter dieser Stoffe gemeint, nämlich das sogenannte Retinol. Es unterstützt das Zellwachstum in Haut und Schleimhäuten. Das bedeutet: Vitamin A wirkt der Hautalterung entgegen, indem es dafür sorgt, dass neue, junge Hautzellen nachwachsen. Auch die Heilung von Pickeln und Akne wird durch das Vitamin beschleunigt.

 

Woraus gewinnt der Körper Vitamin A?

Der Körper gewinnt Vitamin A entweder direkt aus tierischen Lebensmitteln wie Leber von Rind, Schwein oder Huhn oder aus pflanzlichen Nahrungsmitteln. Diese liefern das Vitamin allerdings nicht direkt, sondern eine Vorstufe (Provitamin A), die der Körper selbst in Retinol umwandelt. Pflanzliche Vitamin-A-Lieferanten sind beispielsweise Möhren und Süßkartoffeln.

 

Wie viel Vitamin A braucht der Körper?

Bei pflanzlichen Vitamin-A-Lieferanten beträgt die empfohlene Tagesdosis mindestens zwei Milligramm. Diese ist schon mit einer Möhre oder einer Kartoffel erreicht. Eine Überdosierung ist jedoch nicht möglich – denn wenn der Körper seinen Tagesbedarf gedeckt hat, drosselt er die Produktion von Retinol aus Provitamin A.

Anders sieht das bei der Aufnahme über tierische Lebensmittel, vor allem Leber, aus: Der Tagesbedarf von einem Milligramm Retinol ist bereits mit zehn Gramm Rinderleber gedeckt. Eine dauerhafte deutliche Überschreitung dieser Tagesdosis kann unter anderem zum Verlust der Körperbehaarung, chronischem Bluthochdruck und Nierenversagen führen.

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