10 Tipps für Sonnenbaden ohne Risiko

Wer an einer Sonnenallergie leidet, verzichtet meist freiwillig auf Sonnenbaden. Die Angst vor juckenden Hautausschlägen und hässlichen Quaddeln ist groß. Wer dennoch nicht auf ein Sonnenbad verzichten möchte, sollte diese 10 Tipps beachten.

 

Hautreizungen nach dem Sonnenbad

Juckreiz und Hautreizungen nach Sonnenbaden? Das muss nicht sein! Einer Sonnenallergie können Sie vorbeugen, indem Sie bestimmte Faktoren beim Sonnenbaden beachten.

Welche das sind? Hier geht es zur Bildergalerie „Sonnenbad ohne Risiko“!

Achtung: UV-Strahlung!

Die Sonne verleiht uns nicht nur ein Gefühl von Urlaub und sorgt für einen schönen Teint – sie beeinflusst auch maßgeblich unsere Gesundheit, indem sie unseren Vitamin-D-Spiegel steigen lässt. Doch Sonnenbaden hat auch seine Schattenseiten. Wir erklären, wie viel UV-Strahlung uns guttut und ab wann sie gefährlich wird.

Freund und Feind

Keine Frage: Die Sonne ist wichtig für uns! Denn treffen ihre Strahlen auf unsere Haut, sind wir in der Lage, lebensnotwendiges Vitamin D zu bilden, das ansonsten künstlich zugeführt werden müsste. Das Sonnenhormon ist für zahlreiche Stoffwechselvorgänge in unserem Köper wichtig und stärkt unser Immunsystem. Bei einem Mangel steigt hingegen unser Risiko für Infekte und Erkrankungen wie Diabetes, Osteoporose, Depressionen, Alzheimer und sogar Krebs. Die Kehrseite: Die UV-A- und UV-B-Strahlen der Sonne dringen tief in das Gewebe ein. Sie zerstören dort nicht nur das Kollagen und verursachen dadurch Falten – sie führen auch zu Zellschäden. Diese können zwar durch körpereigene Reparaturmechanismen behoben werden – doch ist der Schaden zu groß oder unsere Immunabwehr geschwächt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dabei Fehler passieren. Durch einen Sonnenbrand kommt es zu besonders vielen Schäden in den Zellen – das Risiko, dass diese mit der Zeit entarten und Hautkrebs entsteht, erhöht sich deutlich.

Sonnenbaden
Selbst unsere Augen können Sonnenbrand bekommen – daher sollten sie beim Sonnenbaden geschützt werden© iStock

Sonnenbaden: So viel Sonne tut uns gut

Wie lange wir uns dem UV-Licht ohne Schutz maximal aussetzen sollten, hängt vor allem von unserem Hauttyp und der damit verbundenen Eigenschutzzeit ab. Mit roten Haaren, heller Haut und Sommersprossen sollten wir zum Beispiel nicht länger als 10 Minuten in der Sonne verweilen. Haben wir dagegen hell- bis dunkelbraune Haut sowie dunkle Haare und Augen, benötigen wir erst nach 30 Minuten einen Lichtschutz. Spätestens wenn sich unsere Haut leicht rötet, kann sie sich nicht mehr selbst vor den UV-Strahlen schützen – dann sollten wir in den Schatten gehen und Kleidung überziehen. Das Gute: Unseren täglichen Bedarf an Vitamin D können wir bereits innerhalb unserer Eigenschutzzeit decken. Dazu reicht es schon, wenn wir unser Gesicht sowie Handrücken und Unterarme in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr ungeschützt in die Sonne halten.

Richtig eincremen

Sonnenmilch schützt uns beim Sonnenbaden auch nach Ablauf unseres hauteigenen Schutzes vor den gefährlichen UV-Strahlen. Wählen wir etwa den Lichtschutzfaktor 30, müssen wir unsere Eigenschutzzeit einfach mit diesem Faktor multiplizieren. Bei 10 Minuten, würde die maximale Aufenthaltsdauer beim Sonnenbaden also 300 Minuten betragen. Wichtig ist, dass wir in dieser Zeit regelmäßig nachcremen (spätestens alle zwei Stunden sowie nach dem Schwimmen und Abtrocknen). Wirklich gut geschützt sind wir allerdings erst dann, wenn wir auch genügend Creme benutzen: Ein Erwachsener sollte etwa vier Esslöffel Sonnencreme auf den ganzen Körper auftragen. Im Gesicht sollte ein Teelöffel voll verteilt werden. Ist ein leichter weißer Film auf der Haut zu erkennen, haben wir alles richtig gemacht. Sinnvoll ist das Eincremen ebenfalls im Schatten und im Auto: Denn UV-B-Strahlen streuen stark, und UV-A-Strahlen dringen durch Fensterglas. Außerdem gelangen selbst durch dicke Wolken immer noch etwa 90 Prozent der UV-Strahlung, die an wolkenlosen Tagen auf die Erde treffen würde.

 

Die besten Tipps für gesundes Sonnenbaden

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