10 natürliche Mittel gegen Rheuma

Redaktion PraxisVITA

Rheuma und Arthrose – zwei völlig unterschiedliche Krankheitsbilder, die dennoch eines gemeinsam haben: Beide zerstören die Gelenke und verursachen furchtbare Schmerzen. Als besonders wirkungsvoll bei der Behandlung zeigt sich dabei die Naturmedizin. Welche natürlichen Mittel gegen Rheuma am besten helfen, sehen Sie hier.

Wer unter Gelenkbeschwerden leidet und effektive Mittel gegen Rheuma sucht, muss nicht gleich zu starken Medikamenten greifen: Häufig wirken die Helfer aus der Natur genauso gut.

Bildergalerie „10 natürliche Mittel gegen Rheuma" – anschauen und dem Schmerz den Kampf ansagen!

 

Was ist eigentlich Rheuma?

 
 

Mittel gegen Rheuma: Warum die Ernährung so wichtig ist

Wer in erster Linie auf chemisch-synthetische Medikamente setzt, sollte laut Experten bei der Behandlung von Rheuma auch natürliche Heilmittel und eine Ernährungsumstellung erwägen. Durch eine bewusste Regulation verschiedener Substanzen können Schmerzen und Schwellungen effektiv gelindert werden.

Bei Entzündungen spielt beispielsweise eine Fettsäure eine entscheidende Rolle, die Arachidonsäure, abgekürzt AA. Professor Dr. Olaf Adam, Präsident der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin, erklärt: „Je mehr Arachidonsäure im Körper kursiert, desto schlimmer wird die Entzündung.“ Die AA ist nur in tierischem Fett enthalten. Vor allem in Schweineschmalz, Schweineleber, Eigelb, Leberwurst, Muskelfleisch. Damit sollten Rheumapatienten also sehr sparsam umgehen. Prof. Adam rät: „Kochen Sie mit entzündungshemmenden Lebensmitteln!“ Rheumatiker sollten als Mittel gegen Rheuma reichlich Omega-3-Fettsäuren verzehren. Denn diese konkurrieren mit AA im Körper und können so die Bildung von entzündungsfördernden Botenstoffen verhindern. Empfehlenswert sind Fischöl, Soja-, Raps-, Walnuss-und Leinöl.

Mittel gegen Rheuma
Gute Öle wie beispielsweise Leinöl als Teil einer gesunden Ernährungsweise ist ein Mittel gegen Rheuma© iStock /HeikeRau

Um das optimale Verhältnis von entzündungsfördernder AA zu entzündungshemmender Omega-3-Fettsäure zu ermitteln, hat Adam mit seinem Team ein Programm entwickelt. Der Wissenschaftler: „Mit diesem Rechner kann der Patient schnell und kostenfrei die Menge der Säuren in der Kost kontrollieren – zu finden ist er auf www.ernaehrungsrechner.de.“ Das Verhältnis von AA zu Omega-3 muss kleiner sein als 1:5. Verschiedene Studien zeigen, dass dann eine Ernährungstherapie die Schmerzen lindern kann. Eine Besserung der Symptome tritt nach etwa drei Monaten ein. So lange dauert es, bis sich ein gleichbleibender Spiegel von AA und Omega-3 in den Zellen eingestellt hat. Auch der Langzeitverlauf der Krankheit verbessert sich nac

 

Auch diese Mittel gegen Rheuma helfen

Viele Patienten setzen neben Medikamenten und Krankengymnastik auf die sogenannte physikalische Therapie als Mittel gegen Rheuma. Dazu gehört nicht nur die Kältetherapie, sondern auch Wärmebehandlungen: Die entzündeten Gelenke werden dabei mit Kirsch-Kissen oder Fango-Packungen gewärmt. Das fördert die Durchblutung, regt den Stoffwechsel an und aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Naturheilkundler empfehlen außerdem häufig homöopathische Arzneien gegen Gelenkschmerzen. In der Praxiserfahrung zeigen sich die Naturarzneien als besonders gut verträglich und in der Regel komplett frei von Nebenwirkungen.

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