Vitamin-D-Überdosierung: Wie viel Sonne braucht der Körper?

Vitamin-D-Überdosierung
Fünf bis zehn Minuten in der Mittagssonne reichen aus, damit ausreichend Vitamin D im Körper produziert wird. Nach 20-30 Minuten stellt der Körper die Produktion ohnehin ein: Ein natürlicher Schutz vor Vitamin-D-Überdosierung
Der Körper braucht Sonnenlicht, um das Vitamin D zu bilden. Doch wie geht sicheres Sonnen, um z. B. einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen? Was passiert bei einer Vitamin-D-Überdosierung? Neue Studien beweisen, dass zu viel Sonne Krebs verursachen kann – zu wenig auch. Und: Können wir das Solarium als Alternative nutzen?

Vitamin-D-Überdosierung: Wie viel Sonne ist gesund?

Die Experten sind sich einig: Um einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen, reichen fünf bis zehn Minuten Mittagssonne im Sommer. Dann wird ausreichend Vitamin D im Körper produziert. Nach 20-30 Minuten stellt der Körper die Produktion ohnehin ein: Ein natürlicher Schutz vor Vitamin-D-Überdosierung. Das heißt auf natürliche Weise – durch natürliches Vitamin D in der Nahrung oder durch zu viel Sonnenleicht – ist eine Vitamin-D-Überdosierung kaum möglich. Je länger wir dagegen in der Sonne bleiben, desto größer ist die Gefahr, dass das UV-Licht die Erbgutsubstanz DNA in den Hautzellen beschädigt. Das passiert sogar noch, bevor sich die Haut rötet. Die Veränderungen führen dann zu einer Entartung der Zellen: Weißer oder schwarzer Hautkrebs entsteht. Wird er früh genug erkannt, sind die Heilungsaussichten gut. Mit einem neuen Laser-Tomografen können Ärzte Tumoren jetzt erkennen, ohne Gewebe zu entnehmen. Außerdem lässt jeder Sonnenbrand die Haut vorzeitig altern und sorgt im Schnitt für fünf Falten mehr im Gesicht.

Wie gut schützen Sonnencremes die Haut?

Die meisten Sonnencremes schützen lediglich vor den krebserregenden UV-B-Strahlen. Für die Hautalterung sind jedoch UV-A-Strahlen verantwortlich. Die Sonnencreme sollte also ein UV-A-Siegel tragen. Trotzdem raten Experten eher zum Sonnenschirm. Denn die Lotion kann nur die oberste Hautschicht schützen, die Zellen darunter kann sie nicht vor einer Entartung bewahren.

Die Sonnencreme sollte ein UV-A-Siegel tragen

Die meisten Sonnencremes schützen lediglich vor den krebserregenden UV-B-Strahlen der Sonne. Beim Sonnenbaden sind für die Hautalterung hingegen die UV-A-Strahlen verantwortlich. Experten-Tipp: Die Sonnencreme sollte ein UV-A-Siegel tragen


Ist das Solarium eine gute Alternative zum natürlichen Sonnenlicht?

Solarien sind keine gesunde Sonnenalternative. Studien beweisen immer wieder, dass die künstliche Sonne noch krebserregender ist als die echte. Das Risiko für schwarzen Hautkrebs steigt Studien zufolge um 20 bis 90 Prozent an. Und die UV-Strahlung ist teilweise stärker als am Äquator im Sommer zur Mittagszeit.

3 Fragen und Antworten zum richtigen Schutz vor UV-Strahlen

1. Frage: Verzögert Trinken die Hautalterung?

Trinken wir zu wenig, entzieht der Körper seinen Hautzellen Wasser, wodurch die Haut an Spannkraft verliert und äußerst sonnenempfindlich wird. Ideal: Täglich zwei Liter mineralstoffreiches Wasser.

2. Frage: Welche Nahrungsmittel schützen die Haut?

Sonneneinstrahlung führt dazu, dass im Körper Zellgifte gebildet werden, die das Gewebe angreifen. Natürliche Gegenmittel sind zum Beispiel Beta-Carotin (u. a. in Karotten, Aprikosen), Vitamin E (in Raps und Olivenöl) und Vitamin C.

3. Frage: Wie lange hält mein Sonnenschutz?

Multiplizieren Sie die Eigenschutzzeit (ESZ) Ihrer Haut mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) der Sonnencreme: Typ 1: rotes Haar, helle Augen, heller Teint (ESZ 10 Min.); Typ 2: blondes Haar, helle Augen, heller Teint (ESZ 20 Min.); Typ 3: braunes Haar, gebräunte Haut, dunkle Augen (ESZ 30 Min.); Typ 4: schwarzes Haar, dunkle Haut und Augen (ESZ 40 Min.). Wenn Sie Hauttyp 1 sind und LSF 10 benutzen, sind Sie 100 Minuten geschützt.

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