Wenn Essen uns nervös macht

Gummibären machen uns nervös
Die Lebensmittelfarbe in den Gummibärchen bringt den Gehirnstoffwechsel aus dem Gleichgewicht und macht uns nervös
Warum fühlen wir uns oft nervös und verspüren innere Unruhe? Forscher sind sich einig: In 80 Prozent der Fälle liegt es am Essen. Praxisvita stellt Ihnen 14 Nahrungsmittel vor, die Nervosität verursachen können.

1. Tipp: Reizende Gummibärchen

Eigentlich sollen sie uns in Stressphasen trösten. Doch Gummibärchen enthalten den Farbstoff Tartracin (E 102). Die Lebensmittelfarbe bringt den Gehirnstoffwechsel aus dem Gleichgewicht und macht uns reizbar, nervös und löst eine innere Unruhe aus.

2. Tipp: Stressiger Süßstoff

Weit oben auf der Liste der Stress und Nervosität auslösenden Stoffe: der Süßstoff Aspartam. Er ähnelt unseren Stresshormonen und kann Kopfschmerzen und Unruhe auslösen. Die gleiche Stresshormon-Flutwelle rauscht bei Autofahrern nach 60 Minuten im Stau durch die Adern.

3. Tipp: Rückenfeind Schwarztee

Unter Ärzten gilt die Oxalsäure im schwarzen Tee als kritische Substanz, weil sie den Mineralgehalt der Knochen herabsetzt. Gefahr: Bei erhöhtem Teekonsum steht der Rücken unter Stress. Das Schmerzrisiko steigt so drastisch wie nach achtstündigem Sitzen im Büro.

4. Tipp: Knäckebrot regt auf

Bei rund 15 Prozent der Deutschen liegt eine Milchzucker-Unverträglichkeit vor. Der Körper reagiert rebellisch auf Milchprodukte, Knäckebrot, Schokolade und Wurst. Das Stressniveau ist vergleichbar mit einer Prüfungssituation und führt u. a. zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Nervosität.

Bei einer Milchzucker-Unverträglichkeit reagiert der Körper bei Knäckebrot mit Nervosität

Bei einer Milchzucker-Unverträglichkeit reagiert der Körper rebellisch auf Milchprodukte und Knäckebrot. Das Stressniveau kann zu Nervosität, Bauchschmerzen und Übelkeit führen


5. Tipp: Atemnot nach Tütensuppe

Schon ein Teller Tütensuppe kann die gleichen Unruhe-Symptome (Schweißausbruch, Atemnot) hervorrufen wie zwei Stunden Fitness-Training. Hintergrund: In Fertiglebensmitteln steckt Natriumglutamat (E 621) und das kann den Stresshormon-Spiegel bedrohlich ansteigen lassen und uns nervös machen.

6. Tipp: Der Salami-Schwindel

Im Visier der Stressforscher: Histamine. Die Gewebshormone erweitern die Blutgefäße und können bei empfindlichen Personen die gleichen Attacken hervorrufen wie ein Temperaturwechsel. Kopfschmerz, Schwindel sind die Folge. Histamine stecken z. B. in Salami und Sauerkraut.

7. Tipp: Innere Unruhe vom Weißbrot

Nach der Zufuhr von „schlechten“ Kohlenhydraten (z. B. in Weißbrot) fühlen wir uns müde, versuchen aber auf Top-Niveau weiterzuarbeiten. Auf Dauer ist der Spagat nicht zu schaffen, die Nervosität nimmt zu. Proteine (z. B. in Milchspeisen) stoppen den Unruhe-Effekt der Kohlenhydrate.

8. Tipp: Stressauslöser Wein

Ebenfalls im Visier der Stressforscher: vasoaktive Amine. Sie erweitern die Blutgefäße, können bei empfindlichen Menschen starke Nervosität und sogar Migräne auslösen. Die Amine stecken unter anderem in saurer Sahne und in Riesling, Chianti und Sherry.

9. Tipp: Saure, hektische Gurke

Saure Gurken

In sauren Gruken findet sich der Stressauslöser Benzoesäure (E 210)

Hektik-Flecken, Herzrasen: Symptome bei mitfiebernden Fußball-Fans – oder unter Umständen von jemandem, der saure Gurken gegessen hat. Denn in denen findet sich der Stressauslöser Benzoesäure (E 210). Besonders empfindlich reagieren Asthmatiker auf den Konservierungsstoff.

10. Tipp: Burnout nach Pudding

Erschöpft ohne Grund? Forscher haben entdeckt: Dahinter verbirgt sich oft eine Gluten-Unverträglichkeit. Das Klebereiweiß Gluten schädigt dann den Darm. Vitalstoffe werden nicht optimal verwertet, die Folge ist Erschöpfung. Gluten steckt in Weizen, in Nudeln, Soßen und Pudding.

11. Tipp: Hirngift aus der Dose

Studien zeigen, dass selbst beschichtete Dosen bis zu 0,3 mg Aluminium an einen Liter Süßgetränk abgeben können. Die darin enthaltene Zitronensäure (E 330) transportiert das giftige Aluminium direkt in das Gehirn. Mögliche Folgen: Konzentrationsstörungen und sogar Alzheimer.

12. Tipp: Abends kein Fruchtjoghurt

Tagsüber supergesunde Nervennahrung, abends ein hoher Stressfaktor: Fruchtjoghurt. Der Körper kann den Säureüberschuss im Stoffwechsel nachts nicht abbauen. Direkte Folge: schlechter Schlaf, nächtliche Stress-Attacken, innere Unruhe in den Morgenstunden.

Kaugummi enthalten negative Stoffe die Nervosität auslösen

Viele Kaugummis enthalten bestimmte Stoffe, die negativen Einfluss auf den Botenstoffwechsel im Gehirn haben. Die Folge: wir werden nervös


13. Tipp: Nervtöter Fischstäbchen

Fischstäbchen, Schmelzkäse und Cola enthalten jede Menge bedenkliche Zusatzstoffe (Phosphate), und die können den Stresspegel hochtreiben. Mögliche Folge: Innere Unruhe, Nervosität und Ängstlichkeit. Langfristige Gefahr: der Dauerstress lässt die Nervenzellen absterben.

14. Tipp: Erschöpft vom Kaugummi

Studien zeigen: Intensives Kaugummi-Kauen kann starke Kopfschmerzen bis hin zur totalen Erschöpfung auslösen. Grund: Viele Produkte enthalten Antioxidantien (E 310, 312, 321). Die haben einen negativen Einfluss auf den Botenstoffwechsel im Gehirn. Folge: Wir sind megagestresst und nervös.