Vitamin-C-Mangel

Vitamin C erfüllt im menschlichen Organismus vielfältige Aufgaben. Da unser Körper das Vitamin nicht selbst herstellen kann, müssen wir es in ausreichenden Mengen über die Nahrung zu uns nehmen. Enthalten unsere Lebensmittel zu wenig Vitamin C, kommt es zu einem Vitamin-C-Mangel mit vielfältigen Beschwerden.

Was ist ein Vitamin-C-Mangel?

Vitamin C – auch als Ascorbinsäure bekannt – erfüllt in unserem Körper die unterschiedlichsten Aufgaben und ist deshalb für unsere Gesundheit unverzichtbar. Vielen Menschen ist Vitamin C vor allem als Antioxidans bekannt: Es fängt im Körper die freien Radikale ab, also aggressive Moleküle oder Molekül-Bruchstücke, die als Abfallprodukt unseres Stoffwechsels entstehen und unsere Zellen und Gewebe angreifen. Über diese wichtige Aufgabe hinaus hat Vitamin C im Organismus viele weitere Funktionen:

Vitamin C hat im Stoffwechsel vielfältige Aufgaben

  • Es wird für die Bildung von Kollagen benötigt und trägt somit zum Aufbau und zur Kräftigung von Bindegewebe, Knochen und Zähnen bei.
  • Vitamin C stärkt die Blutgefäße.
  • Vitamin C unterstützt die Funktion des Immunsystems.
  • Es ist an der Bildung von Hormonen und Botenstoffen des Nervensystems beteiligt.
  • Vitamin C steigert die Aufnahme von Eisen im Darm.
  • Das Vitamin hemmt die Bildung krebserregender Nitrosamine im Darm.
  • Vitamin C unterstützt die Bildung von Carnitin, einem wichtigen Bestandteil des Energiestoffwechsels.

Eine erhöhte Infektanfälligkeit kann auf einen Vitamin-C-Mangel hindeuten

Eine erhöhte Infektanfälligkeit kann auf einen Vitamin-C-Mangel hindeuten


Vitamin-C-Mangel wirkt sich auf verschiedene Körperfunktionen aus

Unser Körper ist nicht in der Lage, Vitamin C selbst herzustellen. Deshalb ist er darauf angewiesen, dass wir ihm das Vitamin in ausreichenden Mengen mit der Nahrung zuführen. Ist dies nicht der Fall, kommt es zu einem Vitamin-C-Mangel, der sich auf eine Vielzahl verschiedener Körperfunktionen auswirkt. Dazu gehören unter anderem wichtige Prozesse wie die Immunabwehr, der Energiestoffwechsel, Wachstum und Knochenbildung, die Wundheilung und viele mehr.

Obst- und gemüsearme Ernährung begünstigt Vitamin-C-Mangel

Um einen Vitamin-C-Mangel zu vermeiden, ist es wichtig, ausreichend Vitamin-C-haltige Lebensmittel zu sich zu nehmen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt bei gesunden Erwachsenen eine Zufuhr von etwa 100 Milligramm Vitamin C pro Tag. Bei Sportlern, Rauchern oder stillenden Frauen liegt der Bedarf mit 150 Milligramm sogar noch deutlich darüber. Normalerweise lässt sich dieser mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung leicht decken, da Vitamin C in nahezu allen Lebensmitteln enthalten ist. Besonders viel Vitamin C können Sie Ihrem Körper mit frischem Obst und Gemüse oder frisch gepressten Säften zuführen, wohingegen tierische Lebensmittel vergleichsweise wenig Vitamin C enthalten. Eine sehr fleischreiche, obst- und gemüsearme Ernährungsweise begünstigt daher einen Vitamin-C-Mangel.