Verursachen drahtlose Geräte Krebs und Gehirnschäden?

Strahlung bei Kindern
Löst elektromagnetische Strahlung bei Kindern und Säuglingen schwere Langzeitschäden aus?
Die elektromagnetische Strahlung von drahtlosen Geräten verursacht schwere Schäden im Nervensystem und ist Auslöser für Krebs – besonders für Hirntumore. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie. Demnach sind vor allem Kinder und Föten von dem Strahleneinfluss kabelloser Elektrogeräte betroffen. Die Forscher warnen davor, dass die Gesundheitsfolgen von Eltern unterschätzt werden und die gefährlichen Strahlen zum Teil erst nach Jahrzehnten zu Schäden führen.

Der selbstverständliche Einfluss von Mikrowellen drahtloser Geräte auf Kinder und Föten sollte nach Aussagen der Forscher dringend verringert werden. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass der „Haushalts-Smog“ – ausgehend z.B. von kabellosen Telefonen oder Wireless-LAN-Geräten – schwere Verkümmerungen in den Nervenzellen des Rückenmarks (Wallersche Degeneration) und des Gehirns zur Folge hat. Zudem soll das Risiko, an Krebs – vor allem an Gehirnkrebs – zu erkranken deutlich erhöht sein.

Verbot für Strahlengeräte im Umfeld von Kindern

Kinder und Föten seien besonders von den Risiken betroffen, da sie elektromagnetische Strahlen schneller absorbieren als Erwachsene. Die Forscher sprechen sich vor diesem Hintergrund sogar für ein Verbot von besonders strahlungsintensiven Geräten im Umfeld von Kleinkindern aus.

Schäden können nach Jahrzehnten auftreten

Die Studie legt außerdem nahe, dass vor allem für das Krebsrisiko von sehr großen Latenzphasen ausgegangen werden müsse – was bedeutet, dass der Einfluss von Strahlen erst nach Jahrzehnten zu gesundheitlichen Schäden wie Krebs führen könne. Seit Jahren steigt die Zahl der neurologischen Erkrankungen bei Kindern. Die Bedeutung des massiven Strahlen-Einflusses von Elektrogeräten auf die menschliche Gesundheit sei in diesem Zusammenhang nicht abzuschätzen.

Die Forscher erklären außerdem, dass die aktuellen Grenzwerte für Mikrowellen auf der irreführenden Annahme basieren, dass strahlenbedingte Gewebeschäden ausschließlich durch Überhitzungsschäden entstehen. Die aktuelle Studie zeigt jedoch, dass auch nichtthermische biologische Effekte zu chronischen Langzeitschäden führen.

Anmerkung der Redaktion: Die Studie wird in Fachkreisen heftig kritisiert. Eine detaillierte Besprechung von Steven Salzberg, Professor an der renommierten John Hopkins School of Medicine, finden Sie hier.

Hamburg, 6. August 2014