Trockene Haut

Trockene Haut ist sehr häufig und tritt mit zunehmendem Alter verstärkt auf. Die Haut fühlt sich rau und spröde an. Begleitend treten Beschwerden wie Spannungsgefühle und Juckreiz auf.

Was ist trockene Haut?

Trockene Haut ist feinporig und blass, fühlt sich rau und spröde an und ist nicht selten durch Spannungsgefühle und Juckreiz begleitet. Auch können sich winzige Risse in der Haut bilden und sich entzünden. Grundsätzlich entspricht trockene Haut einem bestimmten Hauttyp, der nicht gleichbedeutend mit einer Hauterkrankung ist. Je nach Ausprägung kann trockene Haut zu einem kosmetischen Problem oder zu einer Hauterkrankung werden, die mit einem erhöhten Leidensdruck für die Betroffenen verbunden ist.

Trockene Haut geht auf einen Feuchtigkeitsmangel in der obersten Hautschicht, der sogenannten Hornschicht, zurück. Sinkt hier der Wassergehalt auf unter zehn Prozent, so tritt das typische Erscheinungsbild trockener Haut auf. Als optimal gilt dagegen ein Wassergehalt zwischen 20 und 30 Prozent. Grundsätzlich gilt: Je geringer der Feuchtigkeitsgehalt der Haut, desto stärker ist die Haut insgesamt in ihren Funktionen eingeschränkt.

Die Haut – unser größtes Organ

Frau mit trockener Haut

Trockene Haut geht auf einen Feuchtigkeitsmangel in der obersten Hautschicht zurück

Dabei übt die Haut verschiedene, wichtige Funktionen aus: Mit einer Fläche von zwei Quadratmetern und einem Gewicht zwischen drei und zehn Kilogramm bildet sie die Barriere gegenüber der Umwelt. Sie schützt insbesondere vor Krankheitserregern, Sonneneinstrahlung und anderen Umwelteinflüssen sowie vor Austrocknung des Körpers. Darüber hinaus ist die Haut für die Wärmeregulation verantwortlich. Je nach Temperatur erhöht oder verringert sich die Durchblutung in den Gefäßen der Haut. Der Körper kann so überschüssige Wärme abgeben, beispielsweise durch Schwitzen, oder den Verlust von Wärmeenergie verringern. Dann vermindert er die Durchblutung in den Blutgefäßen der Haut. Die Hautoberfläche kühlt ab, mitunter bildet sich die charakteristische „Gänsehaut“.

Die Haut ist auch ein Sinnesorgan, in deren Oberfläche sich Temperatur- und Berührungssensoren befinden. Sie dienen dem Schutz, aber auch der Interaktion, indem sie die eigene Umgebung „fühlbar“ machen. Unter UV-Strahlung bildet die Haut außerdem Vitamin D, das insbesondere für die Knochenbildung und -stabilität von Bedeutung ist.

Trockene Haut: Eine von 5 verschiedenen Hauttypen

Unabhängig von den Hautfunktionen unterscheidet der Hautarzt fünf verschiedene Hauttypen:

  • empfindliche Haut
  • fettige Haut
  • trockene Haut
  • normale Haut
  • Mischhaut.

Die sogenannte Mischhaut tritt am häufigsten auf. Die Haut von Menschen mit einer Mischhaut setzt sich aus verschiedenen Hauttypen zusammen. So kann trockene Haut an Oberkörper, Armen und Beinen durchaus mit fettiger Haut im Gesicht kombiniert auftreten. Mit zunehmendem Alter steigt die Tendenz zu trockener Haut. Die häufigste Ursache für trockene Haut ist eine entsprechende genetische Veranlagung. Aber auch äußere Einflüsse, wie Heizungsluft, häufiger Kontakt zu gechlortem Wasser oder die Einnahme bestimmter Medikamente, können trockene Haut verursachen. Hier hilft eine pflanzliche Alternative wie zum Beispiel Hametum Wund- und Heilsalbe mit dem Wirkstoff Hamamelis.