Schnupfen (Rhinitis)

Eine verstopfte und laufende Nase ist das Hauptsymptom eines Schnupfens, einer Entzündung der Nasenschleimhaut, die meist durch eine Infektion mit Viren ausgelöst wird.

Eine Behandlung des Schnupfens ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Neben dem akuten Schnupfen gibt es auch einen chronischen, lang anhaltenden Schnupfen und einen allergischen Schnupfen wie den „Heuschnupfen“.

Was ist Schnupfen?

Ein Schnupfen (oder auch Nasenkatarrh) ist eine infektiöse, in 80 Prozent der Fälle durch Viren ausgelöste Entzündung der Nasenschleimhaut, Mediziner nennen ihn akute Rhinitis. Meist tritt ein akuter Schnupfen im Winter oder bei einem Wetterumschwung von einem Tag auf den anderen als Hauptsymptom einer Erkältung auf. Er ist die am häufigsten vorkommende Infektionskrankheit und hinterlässt keine Immunität, das heißt, jeder Mensch kann immer wieder daran erkranken.

Mann mit roter Nase und Schnupfen

Schnupfen ist eine infektiöse, meist durch Viren ausgelöste Entzündung der Nasenschleimhaut


Kein Impfstoff gegen Schnupfen

Insgesamt sind zurzeit über 200 verschiedene Viren bekannt, die einen Schnupfen auslösen können. Diese große Vielfalt hat bisher verhindert, dass ein Impfstoff gegen Schnupfen entwickelt werden konnte. Eine jährliche Grippeimpfung kann daher einen akuten Schnupfen nicht verhindern.

Neben der akuten Rhinitis, die meist nach einer Woche ohne Behandlung von alleine wieder abklingt, gibt es auch einen langanhaltenden, immer wiederkehrenden Schnupfen, die chronische Rhinitis. Außerdem kommt es häufig zu einer allergischen Rhinitis, deren Ursache eine Allergie, wie beispielsweise eine Pollenallergie, ist.