Rosenwurz gegen Erschöpfung

Rosenwurz gegen CFS
Rosenwurz-Extrakt kann den Körper bei einem Chronischen Erschöpfungssyndrom wieder kräftigen
Um die Symptome des chronischen Erschöpfungssyndroms zu lindern, verschreiben Ärzte häufig Medikamente. Lesen Sie hier, warum Rosenwurz eine gesunde Alternative ist.

Jeder fühlt sich mal müde und abgespannt. Wenn aus dieser ständigen Erschöpfung allerdings ein Dauerzustand wird, ist das ernstzunehmen. Experten sprechen vom Chronischen Erschöpfungssyndrom – kurz CFS (chronic fatigue syndrom).

CFS ist keine Krankheit, die sich einfach durch Ausschlafen kurieren lässt. Sie vergeht auch nicht nach ein paar Tagen wie ein grippaler Infekt. Die chronische Müdigkeit dauert an – über viele Wochen, Monate, mitunter sogar Jahre.

Da die Ursachen bislang nicht hinreichend erforscht sind, können Ärzte nur die körperlichen Beschwerden behandeln. Häufig geschieht das mithilfe einer Ernährungsumstellung, mit Vitaminen, Mineralien sowie Medikamenten. Durch die hohe Empfindlichkeit des ganzen Organismus reagieren viele CFS-Patienten allerdings allergisch auf Medikamente. Forschern ist es jetzt gelungen, den Einfluss von Rosenwurz auf CFS nachzuweisen.

Rosenwurz gegen geistige und körperliche Erschöpfung

Rosenwurz-Trockenextrakt zeigte in einer Pilotstudie bei Patienten mit Chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) positive Effekte auf die Erschöpfungssymptome – wie z.B. eine Steigerung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit. Die 100 Studienteilnehmer wendeten über acht Wochen einen Rosenwurz-Trockenextrakt in einer Tagesdosis von 2 x 200 mg an.

Die größten Veränderungen wurden nach einer Woche Behandlungsdauer gemessen. Die Erschöpfungssymptome gingen danach weiter zurück und verbesserten sich bis Woche acht deutlich. Der Rosenwurz-Trockenextrakt war gut verträglich.

Was ist CFS?

Vom chronischen Erschöpfungssyndrom sprechen Experten bei einem etwa sechs Monate anhaltenden Zustand schwerer geistiger und körperlicher Erschöpfung. Typisch ist eine bleierne Tagesmüdigkeit. Zusätzlich wird CFS von verschiedenen Leiden begleitet, dazu zählen: Gelenk- und Muskelschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche oder Magen-Darm-Probleme.

Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist eine Ausschlussdiagnose. Nur wenn der Arzt andere mögliche Ursachen abklären kann, darf er die Diagnose stellen. Bislang kennen Mediziner keine Faktoren, die CFS zweifelsfrei anzeigen. Einige Forschungsergebnisse deuten allerdings darauf hin, dass es bald möglich ist, CFS anhand von Bluttests zu diagnostizieren.

Hamburg, 18. April 2017