Prämenstruelles Syndrom (PMS)

PMS, oder auch Prämenstruelles Syndrom genannt, kommt recht häufig in der zweiten Hälfte des weiblichen Zyklus vor. Die betroffenen Frauen entwickeln unterschiedliche körperliche und psychische Beschwerden, zum Beispiel Kopf- und Rückenschmerzen, Nervosität und Gereiztheit. Die Ursachen sind in erster Linie hormonell bedingt. Mit verschiedenen allgemeinen und medikamentösen Maßnahmen lassen sich PMS-Symptome meist gut in den Griff bekommen.

PMS: Was ist das?

Für viele Frauen sind die Tage vor ihrer Regelblutung die unangenehmsten im ganzen Monat: Sie fühlen sich angespannt, ausgelaugt und leicht reizbar, die Brüste spannen und der Bauch bläht sich auf. Manche neigen zu Migräneattacken oder Akne, andere bekommen Heißhunger oder fallen in ein depressives Loch. PMS kann sich sehr vielfältig äußern – aber in jedem Fall ist es unangenehm.

Spannungsgefühle in der Brust durch PMS

Typisch für PMS sind Spannungsgefühle in den Brüsten


PMS – viele Frauen leiden darunter

Insgesamt kennen vier von fünf Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter die PMS-typischen Beschwerden. Während sie sich bei vielen auf eine leichte Müdigkeit und Kopfschmerzen beschränken, bringt PMS bei manchen Frauen einen sehr hohen Leidensdruck mit sich. Am stärksten betroffen sind meist Frauen ab dem 35. Lebensjahr.

PMS: Auslöser sind hormonelle Veränderungen

Als Auslöser des PMS vermuten Mediziner die hormonellen Veränderungen in der zweiten Zyklushälfte, jedoch spielt auch die allgemeine psychische Befindlichkeit eine Rolle. Dies führt dazu, dass Frauen mit PMS oft belächelt oder als überempfindlich abgetan werden. Viele Betroffene denken auch, sie müssten sich mit dem monatlichen Problem einfach abfinden. Doch das stimmt nicht unbedingt: Wenn Sie sich durch PMS-Symptome in Ihrer Lebensqualität eingeschränkt fühlen, wenden Sie sich an einen Arzt Ihres Vertrauens. Reden Sie auch offen mit anderen Frauen darüber. Sie werden feststellen, dass Sie nicht allein sind und dass es eine ganze Reihe von Maßnahmen gibt, um PMS in den Griff zu bekommen.