Natürliche Schlafmittel – diese sieben helfen sofort

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Kaum hat der Schlaf begonnen, startet das Gehirn mit der Arbeit: Gehirn areale werden aus dem Netzwerk des Bewusstseins ausgekoppelt, neu strukturiert und aufgeräumt. „Wie gut wir tagsüber Gelerntes am nächsten Tag wiedergeben können, entscheidet sich, während wir schlafen“, sagt David Rapoport vom NYU Langone Medical Center.

Bisher dachten Wissenschaftler, dass diese Prozesse der wesentliche Grund sind, aus dem die Evolution den Schlaf „erfand“. Kürzlich aber entdeckten Forscher der Universität von Rochester noch eine weitere wichtige Funktion: „Schlaf entgiftet das Gehirn“, sagt Maiken Nedergaard. „Während wir schlafen, fließt vermehrt Gehirnflüssigkeit durch die Räume zwischen den Gehirnzellen und spült so Schadstoffe heraus, die an der Entstehung von Alzheimer und Parkinson beteiligt sind.“

Doch auch auf den Körper hat gesunder Schlaf eine enorme Heilwirkung: Infekte können bis zu dreimal so oft abgewehrt werden wie von Menschen, die schlecht oder zu wenig schlafen. Zudem konnte David Gozal von der Universität Chicago nachweisen, dass Krebszellen doppelt so schnell wachsen, wenn der Schlaf nur eine Woche lang immer wieder unterbrochen wird. Und eine weitere Studie derselben Universität ergab, dass die Schlafdauer während einer Diät darüber entscheiden kann, ob Fett oder Muskelmasse verloren geht. Chemische und natürliche Schlafmittel können diesen Prozess unterstützen.

Aufpassen bei chemischen Schlafmitteln

Viele greifen bei Einschlafstörungen schnell zu chemischen Schlafmitteln. Doch dabei gilt es aufzupassen: Gängige Wirkstoffe wie Benzodiazepine und Zopiclon sollten nicht länger als vier Wochen am Stück eingenommen werden. Beim Absetzen ist es wichtig, die Menge langsam zu verringern. Wer ein Schlafmittel über längere Zeit eingenommen hat, halbiert die Dosis alle drei Tage. Nach etwa vier Wochen setzt der Gewöhnungseffekt ein, Schlafmittel sind dann weniger wirksam und können zu einer Abhängigkeit führen: Der Körper kann dann ohne ständig steigende Medikamentendosen gar nicht mehr zur Ruhe kommen.

Natürliche Schlafmittel helfen bei Stress

Bei stressbedingten Einschlafstörungen haben sich zum Beispiel natürliche Schlafmittel mit Wirkstoffen aus Passionsblume, Hafer und Kaffeesamen bewährt. Diese Arzneistoffe wirken regulierend auf das Nervensystem und helfen bei Schlafstörungen und nervöser Unruhe. Natürliche Präparate (z. B. „Neurexan", rezeptfrei, Apotheke) stellen so rasch das innere Gleichgewicht wieder her – und sind im Gegensatz zu herkömmlichen Schlafmitteln völlig frei von Wirkstoffen wie Benzodiazepinen, die sogar abhängig machen können. Auch autogenes Training oder Yoga können helfen, zu entspannen und so nachts schneller zur Ruhe zu kommen.

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