Morbus Basedow

Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung. Sie löst eine Überfunktion der Schilddrüse aus, was wiederum zu zahlreichen Symptomen führen kann, zum Beispiel Gewichtsverlust, Erschöpfung und Unruhe. Ein besonders auffälliges Anzeichen von Morbus Basedow ist das Hervortreten der Augäpfel, zu dem es in etwa jedem zweiten Fall kommt.

Was ist Morbus Basedow?

Bei Morbus Basedow handelt es sich um eine sogenannte Autoimmunerkrankung, deren genaue Auslöser nicht bekannt sind. Fest steht nur, dass unser Immunsystem die eigene Schilddrüse als Fremdkörper einstuft und Antikörper gegen sie bildet. In der Folge reagieren einige Zellen der Schilddrüse nicht mehr auf die Steuerungsmechanismen des Körpers, werden überaktiv und produzieren zu viele Hormone.

Bei Morbus Basedow handelt es sich um eine sogenannte Autoimmunerkrankung, die eine Überfunktion der Schilddrüse auslöst.

Bei Morbus Basedow handelt es sich um eine sogenannte Autoimmunerkrankung, die eine Überfunktion der Schilddrüse auslöst. Dadurch produziert diese zu viele Hormone


Gewichtsverlust und Haarausfall sind typische Symptome für Morbus Basedow

Die Schilddrüsen-Hormone spielen eine wichtige Rolle für die Stoffwechsel-Prozesse des Körpers. Eine Überproduktion wirkt sich entsprechend großflächig aus, weswegen die Symptome bei Morbus Basedow nicht örtlich begrenzt sind, sondern den gesamten Organismus betreffen. Typisch sind unter anderem Gewichtsverlust, Verdauungsstörungen, Haarausfall, Schweißausbrüche und Herzrasen. Genau genommen handelt es sich dann um eine Schilddrüsen-Überfunktion vom Typ Basedow. Den Unterschied zum reinen Morbus Basedow machen einige zusätzliche Symptome aus, die als typisch gelten. Morbus Basedow ist vor allem mit Veränderungen der Augen verbunden, die „hervorzuquellen“ scheinen. Auch Schwellungen der Lider oder eine Beeinträchtigung der Sehfähigkeit sind bei Morbus Basedow möglich. Sie zeigen sich etwa bei jedem zweiten Betroffenen.

Frauen häufiger von Morbus Basedow betroffen als Männer

Meistens manifestiert sich Morbus Basedow zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr, wobei Frauen fünfmal so häufig betroffen sind wie Männer. Der Morbus Basedow kann sich von selbst zurückbilden, lässt sich aber auch durch verschiedene Therapien behandeln. Medikamente können zum Beispiel die Hormonproduktion in der Schilddrüse drosseln. Reicht diese Behandlung nicht aus, gibt es zwei weitere Möglichkeiten, die Auswirkungen von Morbus Basedow in den Griff zu bekommen: eine Radio-Jod-Therapie oder eine Operation.