Meningitis (Hirnhautentzündung)

Die Meningitis ist eine Entzündung der Hirnhäute, welche das Gehirn und Rückenmark umgeben. Sie wird fast immer durch Bakterien oder Viren ausgelöst. Eine Meningitis ist verglichen mit anderen Entzündungen selten, denn die Hirnhäute sind gut vor Krankheitserregern geschützt. Wer trotzdem von einer Hirnhautentzündung betroffen ist, fühlt sich meist schwer krank und hat starke Kopfschmerzen und Nackenschmerzen. Da die Hirnhäute so nah am Gehirn liegen, sollte die Meningitis ernst genommen und immer im Krankenhaus behandelt werden.

Was ist eine Meningitis?

Die Hirnhäute, von Medizinern auch „Meningen“ genannt, umgeben die Nervenflüssigkeit, in der das Gehirn und das Rückenmark schwimmen. Werden sie von einer Entzündung befallen, spricht man von einer Meningitis oder Hirnhautentzündung. Da die Hirnhäute sehr schmerzempfindlich sind, verursacht eine solche Entzündung fast immer starke Kopfschmerzen und Nackenschmerzen.

Die Hirnhautentzündung kann auf das nahe gelegene Gehirn übergreifen. Je nachdem, welche Strukturen die Entzündung betrifft, spricht man von:

Strukturen der Hirnhautentzündung

  • einer Meningitis, wenn nur die Hirnhäute betroffen sind (Hirnhautentzündung)
  • einer Enzephalitis (auch Encephalitis) bei einer Entzündung des Gehirns
  • einer Meningoenzephalitis (Meningoencephalitis) bei einer Kombination von Hirnhaut- und Gehirnentzündung – was nicht selten der Fall ist.

Alle drei Entzündungen sind schwere Krankheiten, die im Krankenhaus behandelt werden sollten.