Lebenswichtig: Diesen Mangel sollten Sie ausgleichen

13.03.2017
Blutkreislauf
Das sogenannte Arginin sorgt für eine gute Durchblutung und schützt vor Verkalkung
Forscher sind einer Aminosäure auf die Spur gekommen, die für unsere Gesundheit eine besonders große Bedeutung hat. Denn Sie sorgt dafür, dass unser Blut ungehindert fließen kann. Ihr Name: Arginin.

Elastische Adern – sie sind die beste Versicherung für ein langes Leben. Doch immer mehr Menschen leiden unter zum Teil lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Problemen. Vor allem für Diabetiker und Bluthochdruckpatienten ist das Risiko, eine Arteriosklerose zu entwickeln, hoch. Der häufigste Grund: ein gefährlicher Arginin-Mangel.

Arginin schützt vor Verkalkung

Grundvoraussetzung für elastische und freie Blutgefäße ist natürliches Arginin. Daraus produziert der Organismus einen regulierenden Botenstoff, der die Gefäße weitet, einen gesunden Blutdruck fördert und die Adern vor gefährlichen Ablagerungen schützt. Aber warum brauchen wir eigentlich so viel davon? Hohe Mengen Arginin sind beispielsweise in Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten. Doch die meisten Menschen verzehren zu wenig davon und der Körper kann es kaum selbst bilden. Zusätzlich ist der Bedarf bei Bluthochdruck-Patienten oder Diabetikern aufgrund der Vorerkrankung besonders erhöht.

Mit Vitaminen kombinieren

Zahlreiche deutsche und internationale Studien konnten in den vergangenen Jahren zeigen, dass sich die Durchblutung und die Gefäßfunktion nach der Einnahme von Arginin-Präparaten verbessern. „In meiner Praxis empfehle ich Patienten häufig eine Kombination aus Arginin und B-Vitaminen, wie z. B. ‚Telcor Arginin plus‘ aus der Apotheke. Es ist gut verträglich, für die Langzeitanwendung geeignet und kann bedenkenlos mit anderen Medikamenten kombiniert werden. Gerade Personen mit Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck und Diabetes mellitus können davon profitieren“, sagt Dr. med. Hans-Joachim Christofor, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie aus Bochum. Vor allem Zuckerkranke seien vermehrt von einem Arginin-Mangel betroffen, wie eine neue Studie aus dem Jahr 2016 zeige.

Darum empfehlen Experten immer häufiger, sowohl zur Behandlung akuter Probleme als auch vorbeugend, ein Arginin-Präparat einzunehmen. Der Vorteil gegenüber vielen anderen Medikamenten und ambulanten Behandlungsmethoden: Es ist so gut wie neben- und wechselwirkungsfrei und kann kaum überdosiert werden.