Knieschmerzen sind ein Symptom, das sich bei verschiedenen Erkrankungen und Verletzungen im Bereich des Kniegelenks zeigen kann. Man unterscheidet zwischen akuten Knieschmerzen, die plötzlich auftreten, und chronischen, die sich über einen längeren Zeitraum hinziehen. Häufige Ursachen für Knieschmerzen sind beispielsweise Bänderrisse, Meniskusverletzungen, eine Schleimbeutelentzündung oder Arthrose im Knie.

Was sind Knieschmerzen?

Als Bindeglied zwischen Oberschenkelknochen und Schienbein ist das Knie das größte Gelenk im menschlichen Körper. Tag für Tag ist es hohen Belastungen ausgesetzt, was dazu führt, dass Entzündungen, Verschleißerscheinungen und Knieschmerzen keine Seltenheit sind.

Sportler mit Knieschmerzen

Knieschmerzen kommen bei Kindern im Wachstum ebenso vor wie bei sportlichen jungen Erwachsenen und Menschen im Seniorenalter


Was kann Knieschmerzen verursachen?

Knieschmerzen kommen bei Kindern im Wachstum ebenso vor wie bei sportlichen jungen Erwachsenen und Menschen im Seniorenalter. Die Ursachen für Knieschmeerzen sind dabei vielfältig, genau wie die Schmerzstärke und die genaue Stelle, an der das Knie Probleme bereitet. Zur genauen Diagnose und Behandlung von Knieschmerzen ist es daher immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

Knieschmerzen – Wenn das Kniegelenk Probleme macht

Im Kniebereich bilden der Oberschenkelknochen, das Schienbein und die Kniescheibe den knöchernen Part des Gelenks, der wiederum durch zahlreiche Bänder, Muskeln, Knorpel und die Menisken zusammengehalten wird. Durch diese komplizierte Konstruktion lässt sich das Knie strecken und beugen. Je nach Gelenkstellung kann der Unterschenkel auch nach innen und außen gedreht werden.

Knieschmerzen treten oft bewegungsabhängig auf, vor allem beim Laufen

Knieschmerzen treten oft bewegungsabhängig auf, vor allem beim Laufen


Anteile des Kniegelenks

Wichtige Anteile des Kniegelenks sind:

  • Knochen: Der Oberschenkelknochen (Femur) und das Schienbein (Tibia), an dessen Außenseite sich das dünnere Wadenbein befindet. An der Stelle, an der Ober- und Unterschenkel aufeinandertreffen, liegt an der Vorderseite die Kniescheibe (Patella).
  • Bänder: Die vier wichtigsten Bänder, die das Knie zusammenhalten, sind das Außenband, das Innenband und das vordere und hintere Kreuzband. Diese beiden Bänder überkreuzen sich im Inneren des Kniegelenks und stabilisieren zusammen mit den seitlichen Bändern das Knie.
  • Menisken: Eine Besonderheit im Kniegelenk sind die Menisken. In jedem Knie sitzen zwei halbmondförmige Knorpelscheiben – der Außen- und der Innenmeniskus. Sie spielen bei der Kraftübertragung zwischen Ober- und Unterschenkel eine wichtige Rolle.
  • Muskeln: Am Kniegelenk setzen verschiedene Muskeln an – solche, die das Bein strecken, beugen und den Unterschenkel nach innen oder außen drehen. Über Sehnen sind die Muskeln an den Knochen verankert.

Woher kommen meine Knieschmerzen?

An all diesen Strukturen kann es zu Schädigungen und Entzündungen kommen, zum Beispiel durch Sportunfälle, aber auch durch Arthrose (Gelenkverschleiß), Stoffwechselrückstände (z. B. bei Gicht), Bakterien und Viren. So können Knieschmerzen ganz unterschiedliche Auslöser haben.

Knieschmerzen

Grundsätzlich werden vier Arten von Knieschmerzen unterschieden


Welche Arten von Knieschmerzen gibt es?

  • vorderer Knieschmerz
  • Schmerzen in der Kniekehle
  • Kniegelenkschmerzen an der Innenseite
  • Knieschmerzen an der Außenseite.

Ist Radfahren gut gegen Knieschmerzen?

Wer Knieschmerzen hat, sollte öfter mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkauen fahren. Radfahren kräftigt die Muskulatur und stabilisiert so das Gelenk. Außerdem wird der Knorpel durch die gesteigerte Durchblutung besser mit Nährstoffen versorgt. Experten raten, mindestens drei Mal die Woche für 30 Minuten Rad zu fahren, um Knieschmerzen zu lindern-

VIDEO: Wann braucht man ein künstliches Knie?