Hautverletzungen

Die meisten Hautverletzungen können Sie selbst behandeln. Aber einige Punkte sollten Sie beachten. Bei größeren Wunden sollten Betroffene dagegen schnell einen Arzt aufsuchen oder sogar den Notarzt rufen.

Eine Frau hat eine Schnittwunde am Finger

Eine häufige Form der Hautverletzungen sind Schnittwunden – Betroffene können sie in der Regel selbst versorgen

Hautverletzungen können durch alle möglichen Formen äußerer Einwirkung entstehen. Je nach Ausmaß und Tiefe sind die oberen, mittleren aber auch die tiefen Hautschichten betroffen. Bei Hautverletzungen gibt es grundsätzlich vier Kategorien von Ursachen:

  • Mechanische Einwirkung (z. B. Schnittwunde nach Schnitt in den Finger beim Kartoffelschneiden)
  • Chemische Einwirkung (z. B. Verätzung nach Hautkontakt zu giftigen Chemikalien oder starken Säuren)
  • Thermische Einwirkung (z. B. Verbrühung nach versehentlichem Überschütten von kochend heißem Tee)
  • Einwirkung von Lichtstrahlung (z. B. Sonnenbrand nach einem ausgedehnten Sonnenbad mit niedrigem oder fehlendem UV-Schutz)

Arten von Hautverletzungen

Bisswunden

Platzwunden

Quetschwunden

Schnittwunden

Schürfwunden

Stichwunden

Erfrierungen

Verätzungen

Verbrühungen

Verbrennungen

 

Versorgung von Hautverletzungen

Die Behandlung von Hautverletzungen richtet sich in Anbetracht der Vielzahl möglicher Wunden vor allem nach Art und Ursache des entstandenen Hautschadens. Grundsätzliches Ziel der jeweiligen Wundbehandlung ist die professionelle Wundversorgung, das Ruhigstellen des verletzten Hautbereichs und das Anlegen eines passenden Wundverbands. Die Behandlung wird durch Maßnahmen ergänzt, die einer Infektion von Hautverletzungen vorbeugt oder ihnen entgegenwirkt.

Mit großen Hautverletzungen zum Arzt

Hautverletzungen in Form von kleinen Kratz-, Schürf- und Schnittwunden können von Betroffenen mit etwas Sachkenntnis selbst versorgt werden. Aber auch hier gilt: Im Zweifelsfall besser den Arzt aufsuchen. Größere Hautverletzungen, egal welcher Art und Ursache, sollten Sie immer und unmittelbar ärztlich behandeln lassen.