Gesunder Arbeitsplatz: So funktioniert's

Mit grünen Zimmergenossen haben wir das Gefühl, konzentrierter zu arbeiten, und wir empfinden die Luftqualität als besser
Stress, Bildschirmarbeit, schlechte Haltung: Praxisvita gibt Tipps, wie Sie sich vor diesen Störfaktoren am Arbeitsplatz schützen können und mit kleinen Tricks im Büro fit bleiben.

Durchatmen

Um gesund zu bleiben und Erreger erfolgreich zu bekämpfen, brauchen vor allem unsere Atemwege ausreichend Feuchtigkeit. Sonst können sich Viren und Bakterien leicht festsetzen. Darum: Regelmäßig lüften!

Eine Frau träumt im Büro

Ab und zu die Gedanken schweifen lassen – diese Pausen fürs Gehirn sollten Sie sich gönnen


Gedankenkreisen

Hirnforscher bestätigen: Nur wenn wir dem Gehirn immer wieder Ruhepausen gönnen, kann es optimal arbeiten und ist vor Burnout geschützt. Lassen Sie Ihren Blick regelmäßig schweifen.

Gesunder Winkel zum Bildschirm

Nackenschmerzen und Augenprobleme werden häufig durch eine falsche Sitzhaltung verursacht. Gegenmaßnahmen: Stellen Sie Ihre Sitzhöhe so ein, dass die Knie einen rechten Winkel bilden, wenn die Füße fest auf dem Boden stehen.

Beine bewegen

Nutzen Sie die Reminder-Funktion des PCs als Erinnerungshilfe: Einmal pro Stunde sollten sie für ein paar Minuten aufstehen und gehen. Denn das ist die gesündeste Bewegung der Welt und beugt Krankheiten vor.

Eine Frau hat Stress im Büro

Immer schön langsam – Aufgaben stets nacheinander abarbeiten


Der Reihe nach

Studien zeigen: Menschen, die mehrere Dinge gleichzeitig erledigen wollen, machen dabei mehr Fehler und empfinden mehr Stress. Experten empfehlen daher: Schreiben Sie alle Aufgaben auf eine Liste und arbeiten Sie diese nacheinander ab.

Grüner Arbeitsplatz macht erfolgreicher

Büropflanzen erhöhen laut britischen Psychologen die Zufriedenheit am Arbeitsplatz – und steigern die Produktivität um 15 Prozent. Am besten wählen Sie einen stacheligen Büronachbarn: Studien deuten darauf hin, dass der Säulenkaktus (Cereus) elektromagnetische Strahlen von Mikrowellengeräten und Computern einfangen kann.

Mausarm vermeiden

Halten Sie Ober- und Unterarm immer in einem 90-Grad-Winkel zueinander und fassen die Maus locker und unverkrampft an. Hilfreich: Doppel- in Einzelklicks ändern, Tastenkombinationen nutzen.

Ein starker Rücken

Die typische Schreibtischhaltung ist die ungesündeste aller Körperhaltungen – und der häufigste Auslöser von Rückenschmerzen. Experten empfehlen, sich öfter „lässig“ zurückzulehnen und mit den Füßen zu tippeln.

Klare Sicht

Am Bildschirm machen unsere Augen bis zu 17.000 Pupillenreaktionen täglich. Der Grund: Helligkeitsunterschiede. Daher sollte der PC-Monitor nie direkt am Fenster stehen. Ideal: Parallel zum Fenster.