Gehirnerschütterung

Eine Gehirnerschütterung ist eine leichte Verletzung des Gehirns, die meist durch heftiges Kopfstoßen ausgelöst wird, beispielsweise bei einem Sturz oder einem Autounfall. Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit sind typische Symptome. Die Gehirnerschütterung heilt in der Regel nach einer Weile folgenlos ab.

Was ist eine Gehirnerschütterung?

Ein klassischer Vorfall: Der sechsjährige Maik klettert im Garten auf einen Baum, fällt und stößt sich dabei den Kopf an. Obwohl äußerlich keine Wunde zu sehen ist, löst er mit seinem Sturz bei seiner Mutter eine ganze Kaskade an Frage aus: Hat das Gehirn bei dem Stoß Schaden genommen? Ist das gefährlich, können Langzeitfolgen entstehen? Muss Maik zum Arzt? Oder gleich ins Krankenhaus?

Das Thema Gehirnerschütterung ist oft ein Grund zur Verunsicherung. Das ist kaum verwunderlich, denn selbst Mediziner können sich auf keine exakte Definition einigen. Trotzdem gibt es einige wissenswerte Fakten und sinnvolle Verhaltensweisen zur Gehirnerschütterung.

Eine Gehirnerschütterung ist eine leichte Verletzung des Gehirns, die meist durch heftiges Kopfstoßen ausgelöst wird, beispielsweise bei einem Sturz oder einem Autounfall. Die Verletzungen sind allerdings so fein, dass sie auf Schnittbild-Aufnahmen wie zum Beispiel auf Computertomografie-Bildern nicht sichtbar sind. Die Schäden heilen außerdem nach einer Weile folgenlos ab.

Es gibt allerdings auch schwerere Gehirnverletzungen, die anfangs wie eine Gehirnerschütterung aussehen, später aber eben doch Folgen hinterlassen. Besteht der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung, geht es deshalb meist darum, nach Folgen zu suchen, die auf eine schwerere Verletzung hinweisen, die behandelt werden müsste.

Weil die Diagnose Gehirnerschütterung also genau genommen erst im Nachhinein gestellt werden kann – nämlich wenn sich gezeigt hat, dass das Gehirn keine dauerhaften Schäden zurückbehalten hat – ist sie für den Arzt eher „unpraktisch“. Mediziner sprechen daher oft von dem allgemeineren Begriff des „Schädel-Hirn-Traumas“, also einer Verletzung des Kopfs, bei der auch das Gehirn beteiligt ist. Beim leichten Schädel-Hirn-Trauma, bei dem der Betroffene meist nicht oder nur kurz das Bewusstsein verliert, handelt es sich oft um eine Gehirnerschütterung. In einigen Fällen stellt sich aber doch heraus, dass die Verletzung nicht ganz ausheilen kann und eine Therapie nötig ist.