Gehirn-Studie: Handys erhöhen Tumor-Risiko deutlich

Hirntumor durch Handy
Handystrahlung ist gefährlicher als gedacht. Eine aktuelle Studie zeigt, dass durch häufige Handy-Nutzung das Risiko für einen Gehirntumor um das Zwei- bis Dreifache steigt
Handystrahlung ist für die Gesundheit gefährlicher als bisher angenommen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die häufige Nutzung eines Mobiltelefons das Risiko für Gehirn- oder Hirnhauttumore erhöht. Die Ergebnisse bestätigen ähnliche Untersuchungen der vergangenen Jahre.

Die regelmäßige Handy-Nutzung ist gesundheitsschädlich und verursacht ein erheblich erhöhtes Risiko für Tumorbildung. Das belegt eine aktuelle Langzeitstudie der Universität Bordeaux – veröffentlicht in der Fachzeitschrift Occupational and Environmental Medecine.

Nach Angaben der Forscher steigt die Gefahr, einen Gehirn- oder Hirnhauttumor zu entwickeln, um 200 bis 300 Prozent, wenn Sie mit Ihrem Handy über längeren Zeitraum mehr als 15 Stunden im Monat telefonieren. Besonders betroffen seien zudem Personen, die regelmäßig nur ein bestimmtes Ohr zum Telefonieren benutzen.

Bestätigt Studien der vergangenen Jahre

Die französischen Forscher um Prof. Isabelle Baldi betonten, dass mit den Erkenntnissen ihrer eigenen Studie Ergebnisse vorhergegangener Studien empirisch bestätigt werden können – vor dem Hintergrund , dass in den letzten 15 Jahren die Handy-Nutzung weltweit stark zugenommen hat. Einer Studie von Survey Sampling International (SSI) zufolge, besitzen oder besaßen 95 Prozent der Weltbevölkerung ein Handy.

Hamburg, 14. Mai 2014