Diese alten Gemüsesorten gehören JETZT in unsere Küche

von Phyllis Kuhn - PraxisVITA
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14.12.2016
Alte Gemüsesorten sind wieder stark im Trend.
Junges Gemüse? Eben nicht! Viele traditionelle Gemüsesorten sehen nicht nur schön aus, sondern hängen junge Züchtungen auch locker beim Gehalt der Vitamine und Nährstoffe ab.

Unsere Großmütter kennen sie noch gut. Inzwischen sind Pastinaken, Portulak und Co. jedoch bei vielen von uns in Vergessenheit geraten. Dabei sind die alten Gemüsesorten nicht nur ökologisch unschlagbar. Da sie sich schon über einen langen Zeitraum an ihre Umgebung anpassen konnten, brauchen sie keinen künstlichen Dünger und sind weniger anfällig für Krankheiten und Schäden durch Frost oder Schädlinge. Das sind gerade für Hoggygärtner ideale Bedingungen. Noch dazu steckt das alte Gemüse auch voller Vitamine und Nährstoffe. Allerdings wachsen die alten Gemüsesorten häufig nicht so schnell wie moderne Züchtungen und werden aus Kostengründen deshalb kaum noch angebaut. Dabei hat das langsame Wachsen einen großen Vorteil: Experten zufolge können sich durch den längeren Reifungsprozess mehr Nährstoffe bilden. Der zweite Pluspunkt des alten Gemüses: Eine größere Vielfalt sogenannter sekundärer Pflanzenstoffe. Sie schützen die Pflanzen vor Pilzen und Fressfeinden. Diese Schutzwirkung überträgt sich auf den menschlichen Organismus, wenn wir das Gemüse verzehren. Die Pflanzenstoffe sollen nicht nur entzündungshemmend wirken, sondern auch Blutdruck und Cholesterinspiegel senken. Außerdem wirken sie antioxidativ. Das heißt, sie können Zellgifte abwehren und so den natürlichen Alterungsprozess aufhalten und sogar vor Krebs schützen.

PraxisVITA stellt Ihnen die gesündesten Oldtimer unter den alten deutschen Gemüsesorten vor. Erfahren Sie mehr in unserer Bildergalerie.