Die 7 tödlichsten Ernährungsfehler

14.03.2017
Verschiedene gesunde Lebensmittel
Fast die hälfte aller kardiometabolischen Todesfälle sind auf bestimmte Ernährungsfehler zurückzuführen
Allein in den USA sterben jährlich etwa 60.000 Menschen, weil sie zu wenig Nüsse und Pflanzensamen verzehrt haben. Alles zu der aktuellen Studie.

Die Ernährung spielt inzwischen eine große Rolle wenn es um Gesundheitsfragen geht. Viele Beschwerden entstehen durch schlechte Ernährung oder werden durch diese begünstigt.
Gerade Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen – zusammengenommen die sogenannten kardiometabolische Erkrankungen – hängen stark mit gewissen Ernährungsweisen zusammen.

Nachdem jahrzehntelange Beobachtungsstudien bestimmte Nahrungsmittel mit einem erhöhten Sterberisiko an ebensolchen Erkrankungen in Zusammenhang brachten, analysierte ein Team aus Epidemiologen und Ernährungswissenschaftlern in Boston welchen Einfluss Ernährung tatsächlich bei kardiometabolischen Todesfällen hatte.
Ihre Daten ergaben, dass fast die Hälfte (45,4 %) aller Todesfälle durch kardiometabolische Krankheiten auf bestimmte Ernährungsfehler zurückzuführen waren.

Auflistung der tödlichsten Fehler, die wir in unserer Ernährung machen können:

Platz 1: Zu hoher Verzehr von Kochsalz
             (Empfehlung WHO: Weniger als 5g täglich)

Platz 2: Zu geringer Verzehr von Nüssen und Samen
             (Empfehlung DGE: 25g täglich)

Platz 3: Zu hoher Verzehr von verarbeitetem Fleisch
             (Empfehlung DGE: max. 300-600g Fleisch und Wurst wöchentlich)

Platz 4: Zu geringer Verzehr von Omega-3-Fettsäure-haltigen Meeresfrüchten 
             (Empfehlung DGE: ein bis zwei mal wöchentlich)

Platz 5: Zu geringer Verzehr von Gemüse
             (Empfehlung DGE: mind. 400g täglich)

Platz 6: Zu geringer Verzehr von Obst
             (Empfehlung DGE: mind. 250g täglich)

Platz 7: Zu hoher Konsum von Süßgetränken
             (Empfehlung WHO: Insgesamt weniger als 25g Zucker täglich)

Zwar gelten die Daten prinzipiell nur für die USA, Experten sehen allerdings ähnliche Tendenzen in Deutschland.

 

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