Cholesterin senken mit Hilfe der Homöopathie

erhöhte Cholesterin-Spiegel natürlich senken
Homöopathie kann mehr als man denkt! Sie helfen beispielsweise beim Senken des Cholesterinspiegels
Viele von ihnen sind in Vergessenheit geraten – doch in den unscheinbaren Pflanzen am Wegesrand steckt ein enormes Heilpotenzial.

Deutschlands führender Botaniker Dr. Wolf-Dieter Storl zeigt, wie wir ihre erstaunlichen Kräfte nutzen können, um mit Homöopathie erhöhtes Cholesterin zu senken.

Fünf Energiepflanzen für unsere Organe

Ehrenpreis senkt "schlechtes" Cholesterin

Ehrenpreis senkt "schlechtes" Cholesterin


Ehrenpreis senkt das Cholesterin

Klein, blau, ein wenig unscheinbar – der Ehrenpreis wirkt auf den ersten Blick wie Unkraut. Doch in dem Wiesenpflänzchen stecken heilende Bitterstoffe, die unser Herz schützen: Catalpol und Veronicosid stimulieren die Gallentätigkeit und sorgen dafür, dass schädliche Blutfettwerte schneller gesenkt werden. Außerdem kann Veronica officinalis die Bildung von Cholesterin hemmen. Anwendung: 2 TL getrocknetes Ehrenpreiskraut (Apotheke) mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen. Tee 3-mal täglich lauwarm und in kleinen Schlucken zu den Mahlzeiten trinken. Gut zu wissen: Vorm Zubettgehen getrunken, stärkt das Kraut nach kürzester Zeit die Nerven.

Beifuß lindert Menstruationsbeschwerden

Beifuß lindert Menstruationsbeschwerden


Beifuß lindert Frauenleiden

Obwohl er überall am Wegesrand steht, bleibt er oft unbeachtet oder wird als Unkraut geschmäht. Dabei gilt der Beifuß als besonders wirksam bei Frauenleiden. Inhaltsstoffe wie Terpene und Flavonol glykoside im alten Hebammenkraut wirken krampflösend, erwärmen den Unterleib und lindern Menstruationsstörungen. Und: Die Bitterstoffe (Sesquiterpenlactone) von Artemisia vulgaris helfen bei Verdauungsproblemen. Anwendung: 1 TL Beifuß-Blätter (Apotheke) mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen, 2-3 Minuten ziehen lassen. Abseihen, in kleinen Schlucken 1 bis 3 Tassen am Tag trinken. Maximal 6 Wochen. Wichtig: In seltenen Fällen kann Beifuß allergische Reaktionen auslösen.

 

Fingerhut kräftigt das Herz

Fingerhut stärkt das Herz


Fingerhut kräftigt den Herzmuskel

Er ist eine der giftigsten Pflanzen der heimischen Flora. Dennoch steckt ein enormes Heilpotenzial im leuchtend roten Fingerhut: Denn alle Teile der Pflanze enthalten wertvolle Herzglykoside, die heute in modernen Medikamenten (Digitalispräparate) gegen Herzmuskelschwäche und Herzrhythmusstörungen Verwendung finden. Aber Vorsicht: Die Selbstbehandlung ist lebensgefährlich; schon zwei bis drei Blätter reichen für eine schwere Vergiftung aus!

 

Goldrute kann Nieren heilen

Goldrute kann Nieren heilen


Goldrute ist das ideale Nierenmittel

Es scheint fast, als stecke sie ihre immense Heilkraft in das üppig leuchtende Gelb ihrer Blüten: Die Goldrute ist das beste Nierenmittel, das in der Natur zu finden ist. Als Tee oder Abkochung hilft Solidago virgaurea bei Nierenproblemen. Eine akute Nierenentzündung kann so in drei Tagen zum Abheilen gebracht werden. Und kleine Steine werden rascher ausgeschwemmt. Anwendung: 2 TL des getrockneten Krauts (Apotheke) mit 150 ml heißem Wasser überbrühen. Damit sich die Wirkstoffe optimal lösen, Aufguss 20 Minuten ziehen lassen. Über einen Zeitraum von 6 Wochen 3 Tassen zwischen den Mahlzeiten trinken. Gut zu wissen: Da der Tee die Schleimhäute abschwellen lässt, eignet er sich auch zum Gurgeln bei Halsentzündungen.

 

Herzgespann als Tee aufgießen

Herzgespann kann das Herz entlasten


Herzgespann entlastet das Herz

Herzgespann ist eine der ältesten pflanzlichen Herzarzneien der Welt: Ärzte entdecken die in Vergessenheit geratene Pflanze jetzt wieder. Vor allem ihre Iridoidglykoside erweisen sich als außerordentlich wirksam bei nervösen Herzbeschwerden, starkem Herzklopfen und Brustenge. Zudem wird Leonurus cardiaca bei Wechseljahresbeschwerden und bei leichter Überfunktion der Schilddrüse eingesetzt. Anwendung: 2-4 g Herzgespannkraut (Apotheke) mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. 2 Tassen täglich in kleinen Schlucken trinken. Wichtig: Überdosierung führt häufig zu Erbrechen und Durstgefühl.